TSG Dülmen empfängt in der ersten Pokalrunde den Oberliga-Aufsteiger SuS Stadtlohn
„Das war das schwerste Los“

Dülmen. Andre Bertelsbeck erreichte die Nachricht beim Abendessen auf Mallorca. Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten TSG Dülmen empfängt zum Auftakt des DFB-Pokals auf Kreisebene den Oberliga-Aufsteiger SuS Stadtlohn.

Donnerstag, 03.07.2014, 19:00 Uhr

Ein Hammerlos bescherte Losfee Hildegard Pechacek, hier mit Pokalspielleiter und Ehemann Klaus Pechacek, den Bezirksliga-Fußballern der TSG Dülmen mit dem Oberliga-Aufsteiger SuS Stadtlohn.
Ein Hammerlos bescherte Losfee Hildegard Pechacek, hier mit Pokalspielleiter und Ehemann Klaus Pechacek, den Bezirksliga-Fußballern der TSG Dülmen mit dem Oberliga-Aufsteiger SuS Stadtlohn. Foto: Steinbrenner

Das ergab die Auslosung am Mittwochabend im Vereinsheim des SuS Legden. Die Partie wird am 3. August um 15 Uhr im TSG-Stadion angepfiffen. „Gegen wen dürfen wir dann in der zweiten Runde ran“, fragte der Coach ironisch. Die Antwort: Gegen gar keine Mannschaft, denn sollte es tatsächlich zum „Wunder vom Grenzweg“ kommen, würde es als Belohnung ein Freilos und den damit verbundenen kampflosen Einzug in das Achtelfinale geben. Doch daran möchte Bertelsbeck noch gar nicht denken. „Das war das schwerste Los. Aber wir freuen uns auf die Begegnung und haben bereits in der vergangenen Saison im Westfalenpokal gegen die deutlich höher spielende SG Wattenscheid 09 sehr gut ausgesehen.“

Ein Wiedersehen wird Andre Bertelsbeck dann mit seinem Trainer-Kollegen und ehemaligen Bundesligaspieler von Borussia Dortmund, Alfred Nijhuis, feiern. Beide Übungsleiter arbeiten zusammen für die Fußball-Schule von Bernard Dietz. Außerdem standen sie sich schon einmal aktiv auf dem Platz gegenüber. Als Bertelsbeck noch für den FC Eintracht Rheine spielte, kam es in Gronau zu einem Benefizspiel mit der schwarz-gelben Borussia. „Ich habe das Nijhuis-Trikot noch zu Hause.“

Eine deutlich einfachere Aufgabe wartet auf die Sportfreunde Merfeld. Der Bezirksligist gastiert beim TSV Ahaus. Die Gastgeber schlossen die Saison in der Kreisliga A auf dem sechsten Tabellenplatz ab. „Ich kenne das Team nicht“, sagte Jan Kersen, stellvertretender Mannschaftskapitän in der abgelaufenen Spielzeit, unmittelbar nach der Auslosung. „Es bleibt abzuwarten, wie sich unsere neuen Spieler zeigen. Wenn wir die Vorbereitung gut überstehen, dann können wir sicherlich etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.“ Sollte die Elf des neuen Trainers Marco Habicht mit einem Erfolg nach Merfeld zurückkehren, käme es am 10. August zum Duell gegen den Sieger der Partie zwischen dem ASV Ellewick (Kreisliga A) und Bezirksliga-Aufsteiger VfL Billerbeck.

Ein schweres Heimspiel steht Adler Buldern bevor. Der Kreisliga A-Vizemeister empfängt den Tabellendritten der Staffel Ahaus, FC Ottenstein. Bei einem Sieg der Blau-Weißen könnte es nur eine Woche später zum Lokalderby gegen die DJK Dülmen kommen. Voraussetzung ist jedoch, dass sich die Schützlinge von Trainer Marco Jedlicka im A-Liga-Duell daheim gegen Union Wessum behaupten. Weitere Vergleiche zweier Konkurrenten aus der Kreisliga A bestreiten Brukteria Rorup (im Heimspiel gegen Fortuna Seppenrade) und GW Hausdülmen bei Borussia Darup. Die DJK Rödder empfängt den Bezirksligisten Vorwärts Epe und die Kreisliga C-Fußballer von Vorwärts Hiddingsel genießen Heimrecht gegen den B-Liga-Meister Turo Darfeld.

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Freitags-Printausgabe der  Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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