Zu Hause arbeiten: Wie das Homeoffice in der Küche zum zeitgemäßen Arbeitsplatz wird
Neues Arbeitsklima: Tipps für das Homeoffice in der Küche

Corona macht's möglich: Arbeiten in den eigenen vier Wänden wird in immer mehr Familien praktiziert. Allerdings sollte es dabei nicht bei einer Notlösung bleiben, sondern das Homeoffice kann ein zukunftsträchtiges Arbeitsmodell werden.

Donnerstag, 26.11.2020, 16:39 Uhr aktualisiert: 26.11.2020, 16:52 Uhr
Zu Hause arbeiten: Wie das Homeoffice in der Küche zum zeitgemäßen Arbeitsplatz wird: Neues Arbeitsklima: Tipps für das Homeoffice in der Küche
Foto: Küche&Co (www.kueche-co.de)

Wer Familie und Job vereinbaren möchte, wer auf unnötige Wege verzichten will, kann mit der Möglichkeit des Homeoffice in der Küche ein spannendes Modell finden. Wichtig sind ein aufgeschlossener Arbeitgeber und eine attraktive Arbeitsumgebung zu Hause.

Idealfall Arbeitszimmer oder raffinierter Arbeitsplatz in der Küche?

Wer ein eigenes Arbeitszimmer hat, braucht nicht weiterzulesen. Dieser Artikel richtet sich an alle, die kreative und praktische Lösungen suchen! Die Küche erscheint auf den ersten Blick vielleicht nicht ideal. Mit einigen Veränderungen wird sie jedoch zum perfekten Arbeitsplatz. Der große Vorteil: Wohnzimmer und Schlafzimmer bleiben frei von Arbeitsutensilien. Weiterhin sind diese Zimmer Orte der Ruhe und Entspannung. Wenn der Arbeitstag beendet ist (und die Küche nach dem Abendessen aufgeräumt ist), heißt es: Tür zu und Feierabend!

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In der Küche arbeiten: So funktioniert man die Küche zum Homeoffice um

Zunächst kommt es darauf an, wie groß die Küche ist. Wenn in der Küche eine gemütliche Essecke mit einem Tisch steht, fällt die Entscheidung relativ leicht. Aber Achtung: Die richtige Sitzgelegenheit ist sehr wichtig! Ein Küchenstuhl oder eine Eckbank sind gut genug zum Essen und Kaffee trinken, auch die gemütliche Plauderstunde nach dem Essen ist unproblematisch. Wer jedoch den ganzen Tag im Sitzen arbeitet, sollte sich unbedingt einen guten Bürostuhl anschaffen. Ergonomische Drehstühle entlasten den Rücken. Es gibt sehr flotte, farbige Modelle, die perfekt in die Küche passen. Zusätzlich sollte ein Fach in einem Küchenschrank ausgeräumt werden, damit Laptop und weitere Arbeitsmaterialien bei Nichtgebrauch bequem verstaut werden können.

Wer noch mehr Platz zur Verfügung hat, kann einen kleinen Schreibtisch in die Küche integrieren. Man sollte beim Aufstellort auf die richtigen Lichtverhältnisse achten. Blendfreies Arbeiten schont die Augen. Man stellt den Tisch also am besten vor das Fenster und nicht gegenüber. Ebenso sollte ein Stromanschluss in unmittelbarer Nähe sein.

Anders sieht es dagegen in einer kleineren Küche aus. Wenn eine Kücheninsel vorhanden ist, kann diese als Arbeitsplatz genutzt werden. Ohne Insel muss ein Teil der regulären Arbeitsplatte umfunktioniert werden. Damit man bequem sitzen kann, ist eine ausziehbare Platte ideal. Der Umbau kann als Teil der Arbeitsplatte vonstattengehen, denkbar ist auch ein Ausziehtisch anstatt einer Schublade.

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Foto: Küche&Co (www.kueche-co.de)

Sehr praktisch und gesund ist es, wenn man beim Arbeiten zwischen Sitzen und Stehen wechseln kann. Ein Aufsatz auf der Arbeitsplatte oder der Kücheninsel in der entsprechenden Höhe sorgt für ein komfortables Stehpult. Eine weitere Alternative, die in vielen Küchen gut machbar ist: Man ersetzt ein Schrankteil durch einen Sekretär. Moderne Küchenprogramme bieten für jede Herausforderung die passende Lösung. Praktische Fächer darüber oder darunter sorgen für den nötigen Stauraum.

Was sonst noch wichtig ist, wenn die Küche als Homeoffice genutzt werden soll

Gute Sicht schont die Augen. Falls die vorhandene Beleuchtung nicht ausreicht, muss eine weitere Lichtquelle installiert werden. Alle Arbeitsmaterialien müssen gut erreichbar sein, auch eine Steckdose oder Mehrfachsteckdose ist unverzichtbar. Wie schon erwähnt: Der Stuhl ist am allerwichtigsten! Je nachdem, wie viel Platz vorhanden ist, kann man sich für einen drehbaren und höhenverstellbaren Schreibtischstuhl mit Rollen entscheiden oder einen ergonomischen Schwinghocker nutzen. Am Stuhl sollte jedenfalls nicht gespart werden.

Die Küche bleibt nach wie vor der Ort, an dem Essen vorbereitet und gekocht wird. Deshalb sollte es immer die Möglichkeit geben, die Arbeitsmaterialien und den Laptop schnell wegzuräumen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn Unterlagen Flecken bekommen oder Suppe über die Tastatur kippt.

Die Nähe zur Kaffeemaschine und zum Kühlschrank bietet jedoch auch Vorteile: Schnell eine Tasse Kaffee zwischendurch oder ein vorbereiteter Snack aus dem Kühlschrank, schon geht die Arbeit leichter von der Hand. Man sollte nur eines nicht machen: Auf Pausen verzichten! Auch wenn alles griffbereit ist, gerade im Homeoffice ist Bewegung sehr wichtig. Deshalb gehört ein Küchenwecker unbedingt dazu. Einmal pro Stunde ist Aufstehen, Dehnen und Strecken angesagt. Für die Produktivität und Gesundheit raten Experten zu einer Mittagspause an der frischen Luft - so bleibt man im Homeoffice fit und aktiv!

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