Wohnen
Bewässerung mit dem Tropfschlauch - was steckt hinter dieser Bewässerungsmethode?

Die Methode, Pflanzen mittels Tropfschlauch zu bewässern, gehört zu den cleversten Maßnahmen der Pflanzenbewässerung. Zu den Vorteilen dieses Bewässerungskonzepts zählt neben dem geringen Wasserverbrauch auch die Schonung natürlicher Ressourcen.

Dienstag, 05.03.2019, 11:22 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 11:27 Uhr
Wohnen: Bewässerung mit dem Tropfschlauch - was steckt hinter dieser Bewässerungsmethode?
Foto: jackmac34 / pixabay

Eine Tropfbewässerung ist grundsätzlich für jeden Garten geeignet und kann auch von Laien selbst installiert werden. Als Alternative zur Gießkanne werden Tropfschläuche eingesetzt, um Pflanzen gezielt mit Wasser zu versorgen. Gegenüber der herkömmlichen Gartenbewässerung mit Gießkanne oder Gartenschlauch bieten Tropfschläuche zudem den Vorteil, dass kein Wasser durch Versickern verloren geht. Bei der Tröpfchenbewässerung kommt zwar ebenfalls ein Schlauch zum Einsatz, der Tropfschlauch unterscheidet sich allerdings vom normalen Gartenschlauch dadurch, dass Pflanzen im Garten oder Gewächshaus gezielt im Wurzelbereich mit Wasser versorgt werden. Tropfschläuche zur Bewässerung von Gärten und Feldern können im Fachhandel wie bei rekubik.de , einem spezialisierten Online-Shop, bezogen werden. Auch bei Wohnungspflanzen besteht die Möglichkeit, diese mithilfe von Tropfschläuchen zu bewässern. Die Tropfbewässerung ist ein komplexes Bewässerungssystem, das mithilfe spezieller Schläuche das Wasser von der Wasserquelle unmittelbar zum Wurzelbereich der Pflanzen leitet. Dort wird die Flüssigkeit durch den Tropfer gleichmäßig und kontinuierlich tröpfchenweise abgegeben. An der Wurzel kann das Wasser von den Pflanzen am leichtesten aufgenommen werden.

Komplexes Bewässerungssystem für Haus und Garten

Im Rahmen einer Tröpfchenbewässerung wird jeder einzelnen Pflanze ein separater Tropfer zugeteilt. Streuverluste, wie sie beim Bewässern mit dem Wassersprenger oder beim Gießen mit einer Gießkanne entstehen, können dadurch vermieden oder erheblich reduziert werden. Gleichzeitig wird verhindert, dass die Blätter der Pflanzen
zu viel Wasser abbekommen und die Pflanze in ihrer Gesamtheit geschädigt wird, da Wassertropfen auf den Blättern bei starker Sonneneinstrahlung wie Brenngläser wirken. Aufgrund der durchgehenden Wasserzufuhr durch die Wasserversorgung über Tropfschläuche werden sowohl die Austrocknung des Erdreichs und die Bildung von Staunässe vermieden. Um die Funktionsfähigkeit des Bewässerungssystems zu gewährleisten, muss zuvor eine entsprechende Anzahl von Tropfschläuchen im Garten, Gewächshaus oder in der Wohnung verlegt werden. Meist erfolgt die Verlegung der Schläuche im Garten unter der Erde – vor allem, wenn größere Flächen zu versorgen sind. Die Zuleitungsschläuche, die für die Verteilung des Wassers von der Wasserquelle über die gesamte Fläche verantwortlich sind, werden an den Wasserhahn angeschlossen. Dadurch ist eine durchgehende Bewässerung der Pflanzen gewährleistet, die bei Bedarf auf eine gewisse Zeitspanne reduziert werden kann. Falls das Bewässern lediglich zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgen soll, können ein digitaler Bewässerungscomputer, der außerdem die Wassermenge steuert oder eine mechanische Zeitschaltuhr dazwischengeschaltet werden.

Foto: jackmac34/pixabay

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