Borreliose-Verdacht
Entfernte Zecken unbedingt aufbewahren

Wer sein Haustier von Zecken befreit hat, sollte die Krabbeltiere nicht gleich entsorgen. Die Parasiten könnten dem Tierarzt einen wichtigen Hinweis geben, wenn etwa der Verdacht auf Borreliose besteht.

Donnerstag, 06.04.2017, 05:00 Uhr

Hundehalter bringen die entfernte Zecke am besten mit zum Tierarzt, wenn der Hund Symptome einer Krankheit zeigt, die vom Parasiten stammen könnte.
Hundehalter bringen die entfernte Zecke am besten mit zum Tierarzt, wenn der Hund Symptome einer Krankheit zeigt, die vom Parasiten stammen könnte. Foto: Franz-Peter Tschauner

Berlin (dpa/tmn) - Wer bei seinem Haustier eine Zecke entfernt hat, sollte den lästigen Blutsauger unbedingt aufbewahren. Im Fall der Fälle kann der Tierarzt dadurch wichtige Informationen erhalten, erläutert der Verein Aktion Tier.

Zeigt das Haustier Symptome einer Krankheit, die durch die Zecke übertragen worden sein könnte, dann muss es nicht auf Verdacht behandelt werden. Dies könnte beispielsweise bei einem Borreliose-Verdacht eine hoch dosierte Antibiotika-Therapie sein - womöglich unbegründet. Ist die Zecke aber noch vorhanden, kann der Tierarzt sie untersuchen und so direkt herausfinden, ob und welche Krankheit sie übertragen haben könnte.

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