Finanztipp für Hundehalter
Tierhalterhaftpflicht steuerlich absetzen

Den Haushalt zerstört. Oder das Smartphone zerbissen. Hunde können Schäden anrichten. Mit einer Haftpflichtversicherung für Tiere sind Halter gut beraten. Auch gut: Die Beiträge können sie bei der Steuererklärung als Sonderausgaben angeben.

Donnerstag, 30.03.2017, 04:37 Uhr

Hundehalter brauchen eine Haftpflichtversicherung. Die Beiträge können sie bei der Steuererklärung angeben.
Hundehalter brauchen eine Haftpflichtversicherung. Die Beiträge können sie bei der Steuererklärung angeben. Foto: Markus Scholz

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Hundehalter können die Beiträge zur Haftpflichtversicherung für ihr Tier steuerlich geltend machen. Das Finanzamt erkennt diese Kosten als Sonderausgaben an, erklärt die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) in Neustadt an der Weinstraße.

Das ist dann sinnvoll, wenn der zulässige Höchstbetrag für Sonderausgaben noch nicht ausgeschöpft wurde. Er beträgt bei Einzelveranlagung 1900 Euro, bei Zusammenveranlagung 3800 Euro. Wichtig zu beachten: Der Steuervorteil gilt nach Angaben der VLH nicht für andere Tierversicherungen - wie zum Beispiel Tierkrankenversicherungen.

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