Besondere Unterkunft
Hier lässt sich die Nacht im Schlafstrandkorb verbringen

Eine Nacht lang direkt am Meer schlafen? Dafür gibt es spezielle Strandkörbe, etwa auf Wangerooge oder Norderney. Die Ausstattung ist speziell.

Montag, 15.07.2019, 10:37 Uhr aktualisiert: 15.07.2019, 10:42 Uhr
Zwischen den gewöhnlichen Strandkörben sticht der Schlafstrandkorb in Otterndorf an der Nordsee hervor.
Zwischen den gewöhnlichen Strandkörben sticht der Schlafstrandkorb in Otterndorf an der Nordsee hervor. Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Wangerooge/Norderney (dpa) - Übernachten unter dem Sternenhimmel am Strand - an der Nordseeküste und auf den Inseln ist das seit ein paar Jahren möglich. Bisher gibt es aber nur wenige offizielle Stellen, an denen Gäste Schlafstrandkörbe buchen können.

Für die Romantik nehmen die Gäste Abstriche in puncto Komfort durchaus in Kauf, zumal die Preise unter denen eines Hotels liegen.

Auf Norderney gibt es zwei Schlafstrandkörbe - für den Juli sind sie schon komplett ausgebucht, im August und September gibt es noch Restplätze. Der Preis für eine Übernachtung für den 1,30 Meter breiten Korb liegt dort bei 79 Euro - Bettwäsche gibt es auch dazu.

Und den wichtigen Hinweis, vom Schwimmen in der Nordsee nachts aufgrund der Strömungen dringend abzusehen. «Sollte Ihnen die Kraft ausgehen oder ein Notfall eintreten, ist niemand da, der Ihnen helfen kann», warnen die Vermieter auf Norderney.

Ein paar Inseln weiter auf Wangerooge kostet die Nacht 75 Euro - und freie Plätze gibt es im Sommer auch noch. Gegen Wind und Regen sind die Körbe per wetterfester Abdeckung geschützt, gegen neugierige Zuschauer lassen sich die Fenster blickdicht verschließen.

Preiswerter als auf den Inseln ist es auf dem Festland an der Küste - in Dangast etwa stehen zwei Schlafstrandkörbe, der Preis für eine Übernachtung liegt bei 49 Euro. Zur Buchung gibt es eine Taschenlampe und eine Flasche Sekt dazu.

Auch in Otterndorf bei Cuxhaven stehen zwei elegante grau-weiße Schlafstrandkörbe, dort allerdings auf dem Rasen. Die Körbe würden überwiegend von Paaren gemietet, berichtet Jessica Claus vom Tourismusmarketing.

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