Mode
Schmucktrend Ketten-Layering

In den letzten Jahren war der Schmucktrend immer wieder zu sehen. Doch jetzt hat dieser Hochkonjunktur. Das Ketten-Layering liegt aktuell voll im Trend, weshalb wir die Kombination verschiedener Halsketten in diesem Beitrag näher beleuchten wollen.

Mittwoch, 12.02.2020, 17:10 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 17:20 Uhr
Mode: Schmucktrend Ketten-Layering
Foto: Artem Beliaikin on Unsplash

Wenn eine Kette am Hals zu wenig ist

Eine oder zwei Halsketten? Viel zu wenig! Wer mit dem Trend gehen will, kombiniert mindestens drei Ketten miteinander, welche sowohl den Hals als auch das Dekolleté gekonnt in Szene setzen. Und dabei spielt es keine Rolle, um welche Ketten es sich handelt:

  • Gold
  • Silber
  • Feingliedrig
  • Grobgliedrig
  • Kunterbunt
  • Mit und ohne Anhänger etc.

Hier gilt eigentlich nur eine Faustregel: Erlaubt ist, was gefällt. Denn was sonst als Mode-Fauxpas abgewertet wird, hat im Rahmen des Ketten-Layering durchaus seine Daseins-Berechtigung: Gold und Silber dürfen willkürlich gemixt werden. Ein gegenseitiges "Beißen" ist hier nicht zu erkennen, da die unterschiedlichen Halsketten gewollt sind. Hier passt alles zusammen, was sonst nur selten miteinander kombiniert wird.

Die Vorteile liegen auf der Hand oder besser gesagt, auf dem Hals: Endlich ist es möglich, gleich alle seine Lieblingsketten auf einmal zu tragen. Außerdem lässt sich das sonnengebräunte Dekolleté auf diese Weise besonders schön betonen. Doch dieser Trend klingt einfach. Bei der Umsetzung sollten jedoch ein paar Regeln eingehalten werden, damit es nicht zu überladen wirkt. Schließlich gibt es schon einen Mr. T und dieser kann nun mal nicht kopiert werden. Dazu wollen wir nachfolgend unseren Leitfaden über das Ketten-Layering vorstellen.

1. Kontraste verleihen den nötigen Pfiff

Wer viele Ketten um den Hals legen will, läuft Gefahr, dass die einzelnen Schmuckstücke im Ketten-Wirrwarr untergehen, beziehungsweise einzeln nicht zur Geltung kommen. Deshalb gibt es bei diesem Schmucktrend eine Grundregel, welche unbedingt eingehalten werden sollte: Mit unterschiedlichen Größen und Ausführungen spielen. Wer sich für unterschiedliche Ketten entscheidet, sorgt dafür, dass keine Kette der anderen die Show stiehlt. Die Umsetzung dieser Regel ist nicht schwer: Man wählt beispielsweise eine filigrane Halskette, welche sehr lang ist und weit unter dem Schlüsselbein hängt. Diese verträgt sich bestens mit einem Choker, welcher sich eng an den Hals schmiegt. Als Pendant bietet sich eine Silberkette mit großem Anhänger an, welche ebenfalls sehr lang sein sollte. Und voilà: Schon ist das Ketten-Layering fertig.

2. Münzen-Kette: Die Basis des Schmucktrends

Der Ketten-Mix gelingt noch deutlich leichter, wenn man einfach ein besonders auffälliges Geschmeide wählt. Im vergangenen Sommer lagen große Goldketten im Trend, welche mit kreisrunden Medaillons bestückt waren. Diese Anhänger treten meistens in Form von römischen Münzen in Erscheinung. Die Ketten werden zahlreich im Netz angeboten und dominieren die verschiedensten Online-Shops.

3. Verschiedene Längen wählen 

Eigentlich klingt diese Regel sehr simpel. Doch meistens wird diese vergessen. Ketten mit sehr unterschiedlichen Längen neigen weniger dazu, sich zu verheddern. Denn wer bereits das Vergnügen hatte, ein Knäuel feingliedriger Ketten zu entwirren, weiß wie nervenzerreißend diese Geduldsprobe sein kann. Diesen Aufwand kann man sich sparen, wenn man im Vorfeld die richtigen Längen der Ketten auswählt.

4. Absolutes It-Piece: Die Muschelkette

Neben den Ketten im Münzen-Look gab es im Sommer auch zahlreiche Ketten mit Muschel-Anhängern zu sehen. Diese haben wir alle schonmal im Urlaub gesehen, als wir in Souvenirläden gestöbert haben. Das Schöne an den auffälligen Anhängern: Diese sehen immer so aus, als hätte man sie am Strand gefunden, ein Loch hineingebohrt und so ein ganz persönliches Schmuckstück kreiert. Ketten mit Muschel-Anhängern liefern einen schönen Kontrast in Kombination mit sämtlichen Goldketten.

5. Es darf ruhig etwas mehr sein 

Eine ebenfalls wichtige Regel beim Ketten-Layering: Nur keine falsche Bescheidenheit an den Tag legen. Denn nur wenn viele interessante Ketten übereinandergelegt werden, erzielt der Trend auch seine Wirkung. Drei bis vier Ketten sollten es schon sein. Richtig gemixt, kommen sogar Kette Nr. 5 und 6 richtig gut zur Geltung.

6. Auch für Minimalisten geeignet

Nicht jeder kann sich mit den opulenten Münzen-Ketten identifizieren. Und auch Muscheln sind nicht jedermanns Fall. Und das ist auch gut so, denn die Welt wäre vermutlich ein Chaos, wenn wir alle dasselbe favorisieren würden. Viele Frauen können mit Ketten-Anhängern nicht viel anfangen. Und das müssen sie auch nicht. Das Ketten-Layering kann auch minimalistisch, kühl und clean umgesetzt werden. Dazu werden einfach filigrane Ketten ausgewählt, welche keinerlei Dekor aufweisen. Dies sieht zum einen sehr edel aus und passt auch zu sämtlichen Kleidungsstücken. Das morgendliche Gesuche nach den passenden Accessoires lässt sich auf diese Weise vermeiden.

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