Mode
Hoch persönlicher Schmuck aus Eigenhaar und Muttermilch steht hoch im Trend

Es ist aus menschlichen Haaren und sogar aus Muttermilch möglich, hoch individuellen Schmuck und Geschenke zu fertigen.

Dienstag, 21.01.2020, 16:45 Uhr
Mode: Hoch persönlicher Schmuck aus Eigenhaar und Muttermilch steht hoch im Trend
Foto: Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

So hat zum Beispiel eine Frau aus Asien für ihren Ehemann in liebevoller Handarbeit eine Echthaar Perücke aus den Haaren geknüpft, die ihm ausgefallen sind. Um diesen natürlichen Kopfschmuck anfertigen zu können, hat die Ehefrau jeden Tag die ausgefallenen Haare aus der Bürste des Mannes genommen und diese gewaschen und verarbeitet. Nach Jahren der mühevollen Handarbeit war das gute Stück dann fertig: Gerade rechtzeitig, als die Glatze des Ehemannes so weit fortgeschritten war, dass er die große, kahle Stelle auf dem Kopf mit einem Toupet kaschieren wollte.

Echthaarperücken für viele Gelegenheiten

Für Echthaarperücken wird üblicherweise nicht das eigene Kopfhaar verwendet. Vielmehr können Menschen ihre Haare spenden. Vor allem dickes Kopfhaar ist sehr gut dafür geeignet, um eine Echthaar Perücke zu knüpfen. Kinder können für Kinder Haare spenden, die an Krebs erkrankt sind und aufgrund der Chemotherapie alle Haare am Körper verlieren. Vor allem junge Mädchen schämen sich sehr, wenn sie durch die starken Medikamente und der gleichzeitigen Bestrahlung für eine Zeitlang unter einer Glatze leiden müssen. Damit man eigene Haare für kranke Menschen spenden kann, müssen diese aber eine gewisse Länge erreicht haben. Für die Spende erhalten die Kinder kein Geld, lediglich das Gefühl, mit den eigenen Haaren einem kranken Menschen geholfen zu haben. Das Haarespenden ist über mehrere soziale Hilfsorganisationen im Internet ganz leicht möglich.

Schmuck aus Muttermilch ist ein prima Geschenk, das es sonst nirgends zu kaufen gibt

Wer seinen Kindern ein ganz besonders persönliches Geschenk machen möchte, hat die tolle Möglichkeit, eigenen Muttermilchschmuck von milchfee.de zu kaufen. Dabei wird ein wenig überschüssige Muttermilch zu Hause abgefüllt und an den online Händler geschickt, welcher dann innerhalb nur weniger Tage durch komplexe Verfahren aus der eigenen Muttermilch wunderschöne Perlen herstellt. Dieses ureigene Schmuckstück lässt sich dann zu einer Kette hinzufügen, oder auch in einen Ring aus Gold oder anderen hochwertigen Edelmetallen integrieren. Es können dabei allerlei Farbtöne für den Muttermilchschmuck ausgewählt werden, Rosé Gold liegt im Moment bei vielen Frauen besonders hoch im Trend.

Muttermilchschmuck als bezaubernde Erinnerung an eine schöne und unwiederbringliche Zeit im Leben

Aber auch für die Mutter selbst kann es ein tolles Andenken an die Stillzeit sein, sich aus etwas verbliebener Muttermilch selbst ein individuelles Geschenk anfertigen zu lassen. Dabei kann die Muttermilch zum Beispiel auch für Ohrringe als hochwertiger und einzigartiger Anhänger arrangiert werden. Wer nach einiger Zeit noch ein weiteres Kind bekommt, kann sich auch während dieser Stillzeit wieder eine lebenslange Erinnerung an die schönen, und viel zu schnell vergehenden, Kindertage machen und sich passend zu den Ohrringen vielleicht einen attraktiven Muttermilch-Perlen-Ring fertigen lassen.

Als Oma ist es eine einfühlsame und berührende Geste, der jungen Mutter diesen tollen und höchst individuellen Schmuck zu schenken. Dabei sollte jedoch nicht auf eine Gelegenheit wie Weihnachten gewartet werden, da die Stillzeit bei den meisten jungen Müttern nach etwa sechs Monaten bereits wieder beendet ist. Nach dem Abstillen wird es nicht mehr möglich sein, einen derartig persönlichen Schmuck anfertigen zu lassen.

Schmuck mit Haaren und Nägeln zur Hochzeit

Bei einigen Menschen ist es eine Familientradition, sich zur Vermählung gegenseitig Schmuckstücke zu schenken, die eigene Haare oder auch einen Fingernagel enthalten. Hintergrund ist der Glaube, dass mit diesen persönlichen Teilen des Körpers durch magische Anwendungen allerlei Schaden am Körper entstehen könnte. Durch das Verschenken dieser hoch sensiblen Schmuckstücke beweisen sich die Eheleute ein absolutes Vertrauen und legen symbolisch ihr Glück und ihre Gesundheit in die Hände des Partners.

In einigen Kulturen herrscht auch der Glaube, dass Püppchen, die mit persönlichen Dingen wie Haaren oder Nägeln einer Person angefertigt werden, dieser dann durch allerlei Zauberformeln und magische Rituale vielerlei gute wie auch schädliche Taten antun könnte. Dieser Glaube ist in Europa jedoch mittlerweile nicht mehr weit verbreitet, seit der Christianisierung im frühen Mittelalter haben sich alle möglichen Aberglauben aus den europäischen Ländern in Wohlgefallen aufgelöst. Weit verbreitet ist der Voodoo-Glaube jedoch auch heute noch in vielen kreolischen Gesellschaften und auf Haiti. Seinen Ursprung hat der Voodoo-Kult übrigens im westlichen Afrika.

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