Karriere
Wenn Arbeitnehmer keine Lust auf Beförderung haben

Viele Arbeitnehmer streben eine Beförderung an. Doch es gibt Ausnahmen. In solchen Fällen müssen die Beschäftigten wissen, wie sie das dem Chef möglichst schonend beibringen.

Mittwoch, 19.06.2019, 16:48 Uhr aktualisiert: 19.06.2019, 16:50 Uhr
Nicht alle Arbeitnehmer haben Lust auf eine steile Karriere. Wer die Beförderung ablehnt, sollte sich bei dem Chef dennoch für das Angebot bedanken.
Nicht alle Arbeitnehmer haben Lust auf eine steile Karriere. Wer die Beförderung ablehnt, sollte sich bei dem Chef dennoch für das Angebot bedanken. Foto: Christian Charisius

Hamburg (dpa/tmn) - Eine Beförderung geht meist mit mehr Verantwortung einher und bringt oft zusätzlich Stress. Nicht alle Beschäftigten wollen das. Doch wie erklären sie dem Chef, dass sie den nächsten Karriereschritt verweigern?

Zunächst sollten sie ihn wissen lassen, dass sie sein Vertrauen zu schätzen wissen und dankbar für das Angebot sind, rät Coach Patricia Thompson in der Zeitschrift «Harvard Business Manager».

Ihrer Empfehlung nach sollte man außerdem erklären, warum die aktuelle Position perfekt ist - und so gut zu den eigenen Stärken, Fähigkeiten und Karrierezielen passt. Gleichzeitig sei es wichtig zu vermitteln, dass man durchaus Interesse hat, sich beruflich weiterzuentwickeln. Damit hält man sich andere Optionen offen.

Nicht zuletzt sei entscheidend, sich nicht durch die Erwartungshaltung anderer in eine Position drängen lassen, in der man nicht glücklich ist, warnt die Beraterin. Dazu müsse sich jeder über seine eigene Definition von Erfolg klar werden.

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