Sonderveröffentlichung

Gesundheit
Was ist Kurkuma?

Kurkuma ist ein Würzmittel, dem außerdem eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird. Die gelbe Wurzel soll bei Blähungen und Völlegefühl helfen und auch einen antientzündlichen Effekt haben. 

Mittwoch, 01.04.2020, 15:04 Uhr aktualisiert: 01.04.2020, 15:10 Uhr
Gesundheit: Was ist Kurkuma?
Foto: Colourbox.de

Die auch als Gelbwurzel bekannte Pflanze ist für die einfache Einnahme fertig zubereitet als  Kurkuma Extrakt  in Pulver- oder Kapselform erhältlich.

Herkunft und Verwendung von Kurkuma

Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse. Die Pflanze stammt aus dem Süden von Asien und wird heute in vielen tropischen Regionen angebaut. Die positiven Wirkstoffe des Kurkuma sind in seinem Wurzelstock, dem sogenannten Rhizom, zu finden. Dieser ähnelt dem des Ingwers, ist aber intensiver gefärbt. Das Rhizom ist reich an ätherischen Ölen und enthält einen hohen Anteil an Curcumin, was ihm seine gelbe Farbe verleiht. Kurkuma wird in Indien bereits seit mehr als 4000 Jahren als Gewürz mit einer reinigenden und energiespendenden Wirkung verwendet. In der europäischen Küche spielt das Gewürz noch eine eher untergeordnete Rolle. Bekannt ist es vor allem dadurch, dass es Curry seine typische Farbe verleiht. Auch als Farbstoff in der Lebensmittelindustrie, zum Beispiel beim Einfärben von Senf, Reis oder Teigwaren, wird Kurkuma in unseren Breiten verwendet. Bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde das Curcumin aus dem Rhizom der Pflanze sogar zum Färben von Papier oder Salben eingesetzt. Der hübsche Blütenstand der Pflanze, der creme- bis rosafarbene Blüten trägt, findet zudem als Schnittblume Verwendung.

Kurkuma und seine medizinische Wirkung

Die Wirkung des Kurkuma ist vor allem auf die enthaltenen ätherischen Öle sowie das Curcumin und seine Derivate zurückzuführen. Bekannt ist Kurkuma vor allem für seine verdauungsfördernde Wirkung. Das Curcumin regt die Produktion von Gallensäure und Magensaft an und fördert dadurch die Verdauung. So können Kurkuma Kapseln zum Beispiel bei Blähungen und Völlegefühl Abhilfe schaffen. Auch eine leicht entzündungshemmende Wirkung wird dem Curcumin nachgesagt. Das kommt vermutlich daher, dass dieses sich an bestimmte Enzyme bindet, die an Entzündungsvorgängen beteiligt sind, und diese dadurch blockiert. Kurkuma könnte zum Beispiel unterstützend bei der chronisch-entzündlichen Darmkrankheit Colitis ulcerosa eingesetzt werden. Weiterhin hat sich die Einnahme von Curkuma Extrakt bei Arthrose bewährt, indem es Schmerzen und Gelenksteifigkeit, zum Beispiel in den Knien, lindert. Laborexperimente haben zudem gezeigt, dass Curcumin potenziell krebshemmende Eigenschaften haben und die Entstehung von Alzheimer verlangsamen kann. Da Curcumin kaum wasserlöslich ist, empfiehlt sich die Einnahme von  Curkuma Kapseln , damit die Wirkstoffe vom Körper optimal aufgenommen werden können. Menschen mit Gallensteinen oder Leberkrankheiten wird von der Einnahme von Kurkuma abgeraten. Die Dosierung sollte zudem langsam gesteigert werden, da eine zu hohe Dosierung von Circumin bei einigen Menschen zu Unverträglichkeiten mit Magenschmerzen und allergischen Hautreaktionen führen kann.

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