Schädlingsbekämpfung
Schildläuse und Flöhe vom Lorbeerbaum spülen

Schädlinge wie der Lorbeerblattfloh sind häufig ungebetene Gäste im heimischen Garten. Wie kann man sie loswerden, ohne gleich die Chemiekeule zu schwingen?

Donnerstag, 12.09.2019, 12:09 Uhr aktualisiert: 12.09.2019, 12:12 Uhr
Der Lorbeerbaum (Laurus nobilis) ist anfällig für Schädlinge.
Der Lorbeerbaum (Laurus nobilis) ist anfällig für Schädlinge. Foto: Andrea Warnecke

Bonn (dpa/tmn) - Der Lorbeerblattfloh und die Napfschildläuse befallen häufig den Lorbeer. Beide lassen sich aber gut bekämpfen.

Die Tierchen einfach mit einem Wasserstrahl von den Blättern spülen, rät der der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Oder man kratzt die Tiere vom Laub direkt ab. Alternativ entfernt man die betroffenen Blätter und schneidet stärker befallene Triebe direkt zurück.

Den Befall mit dem Lorbeerblattfloh und seinen Larven erkennt man an den jüngeren Blättern. Sie rollen sich ein und haben auffallende Deformationen. Die betroffenen Stellen werden auch gelblich. Später sterben die Blätter ab und trocknen ein.

Außerdem scheidet der Lorbeerblattfloh Honigtau aus. Auf den Blättern bildet er eine klebrige Schicht, auf der sich in der Folge häufig Schwarze Rußtaupilze ansiedeln. Den gleichen Schaden verursachen Napfschildläuse.

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