Grüner Daumen
Auf die Augen und Veredelungsstellen achten

Hobby-Gärtner aufgepasst, denn wer langfristig mit einer Rose oder Klematis planen will, der sollte schon beim Einpflanzen darauf achten, dass die Pflanze tief genug im Boden steckt.

Donnerstag, 15.08.2019, 05:44 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 05:46 Uhr
Klematis ist besser vor Pilzinfektionen geschützt, wenn seine unteren ein bis zwei Augenpaare mit Boden bedeckt sind.
Klematis ist besser vor Pilzinfektionen geschützt, wenn seine unteren ein bis zwei Augenpaare mit Boden bedeckt sind. Foto: Andrea Warnecke

Offenburg (dpa/tmn) - Bei einigen Pflanzen ist es wichtig, wie tief sie in die Erde kommen. So sollten bei einer Klematis am besten die unteren ein bis zwei Augenpaare bereits mit Boden bedeckt sein, erklären die Experten der Zeitschrift «Mein schöner Garten» .

So tief gesetzt hat die Klematis eine höhere Chance, sich später mal von einer Pilzinfektion zu erholen. Die Klematiswelke verstopft die Leitungsbahnen der Klettergehölze, Blätter und Blüten werden dann braun. Um die Pflanze zu retten, muss man sie zum Ansatz am Boden zurückschneiden. Sie kann dann aber wieder neu austreiben, wenn noch einige Augen übrig bleiben.

Als Augen bezeichnen Gärtner Sprossen oder Knospen. Ein anderes Merkmal beim Setzen sind manchmal Veredelungsstellen - etwa bei Rosen.

Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt , Rosen so tief in den Boden zu geben, dass die Veredelungsstelle etwa acht Zentimeter unter der Erdoberfläche liegt. Das schützt die Pflanze vor zu starker Verdunstung, aber auch vor Frost und verbessert ihr Wachstum.

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