Tipp für's Erdbeerbeet
Stroh hilft gegen Schnecken und Fäulnis an Erdbeeren

Reife Erdbeeren sind oft zu schwer und liegen auf oder kurz vor dem feuchten Boden. Um Fäulnis und Feuchtigkeit einzudämmen, empfiehlt es sich unter den Früchten und auf den Wegen trockenes Stroh auszulegen.

Mittwoch, 19.06.2019, 15:19 Uhr aktualisiert: 19.06.2019, 15:26 Uhr
Auf einem Erdbeerfeld zwischen Stroh, hängen an einer Erdbeerpflanze mehrere reife Erdbeeren.
Auf einem Erdbeerfeld zwischen Stroh, hängen an einer Erdbeerpflanze mehrere reife Erdbeeren. Foto: Guido Kirchner

München (dpa/tmn) - Über angefaulte oder von Schnecken angeknabberte Erdbeeren freut sich keiner. Was dagegen hilft? Stroh. Deshalb finden sich manchmal einzelne Halme in der Erdbeerschale. Und auch auf Erdbeerbeeten und -feldern ist häufig Stroh zwischen den Pflanzen ausgelegt.

Es verhindert, dass die Erdbeeren direkt mit dem Boden in Kontakt kommen und dient als Schutz. Die reifenden Früchte trocknen nach dem Regen schneller wieder ab und sind so vor Fäulnis und Pilzbefall geschützt, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

Und noch ein Vorzug habe das Stroh: In der Reifezeit benötigen Erdbeerpflanzen viel Wasser. Durch die Strohschicht bleibt der Boden länger feucht und muss nicht so stark bewässert werden. Darüber hinaus sind die Wege zwischen den Erdbeerreihen bei jedem Wetter ohne Probleme begehbar und die Früchte sind zur Ernte nicht so stark verschmutzt.

Auch im privaten Erdbeerbeet sei das untergelegte Stroh eine gute Methode, die Früchte zu schützen. Nebenbei vermindert es Unkrautwuchs und Schneckenbefall. Denn die Schleimbiester können sich im Stroh nicht so gut fortbewegen.

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