Keine Rücklagen
Im Notfall müsste jeder Dritte Schulden machen

Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Spelendid Research ist ein Drittel der Deutschen aufgeschmissen, wenn unvorhergesehene Ausgaben das Konto belasten. Wie viel und für was sparen also die Deutschen?

Montag, 17.12.2018, 13:16 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 13:22 Uhr
Finanzielle Polster machen das Leben leichter. Doch nicht jedem ist es möglich, ausreichende Geldreserven anzulegen.
Finanzielle Polster machen das Leben leichter. Doch nicht jedem ist es möglich, ausreichende Geldreserven anzulegen. Foto: Daniel Reinhardt

Hamburg (dpa/tmn) - Wenn die Waschmaschine oder das Auto kaputt geht, müssen Verbraucher häufig schnell reagieren. Eine finanzielle Rücklage ist dann sinnvoll.

Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research zeigt aber: 43 Prozent der Befragten legen zwar regelmäßig Geld zurück, und 44 Prozent sparen aktuell für ein finanzielles Polster. Doch etwa ein Drittel der Deutschen (34 Prozent) könnte im Notfall keine 500 Euro innerhalb von einer Woche aufbringen, ohne sich zu verschulden.

Im Schnitt sparen Männer 148 Euro und Frauen rund 85 Euro pro Monat. Jeder Zweite der Befragten in Form von Bargeld, etwas mehr als jeder Dritte auf dem Girokonto (37 Prozent).

Besonders viele sparen nach eigenen Angaben für den Urlaub (55 Prozent), etwas mehr als ein Drittel für Konsumgüter (37 Prozent). Und knapp ein Drittel gab an, Geld für die Altersvorsorge zurückzulegen (31 Prozent).

An der Online-Umfrage haben 1000 Personen in Deutschland zwischen 18 und 69 Jahren vom 9. bis 17. Oktober teilgenommen.

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