Hüpfen ohne Bruch
So springen Kinder sicher Trampolin

Nirgends hüpft es sich so schön, wie auf dem Trampolin. Wenn mehrere Kinder zusammen springen, wird es aber schnell wild - und endet oft mit Prellungen oder Brüchen. Darauf sollten Eltern achten.

Dienstag, 04.05.2021, 15:53 Uhr aktualisiert: 04.05.2021, 15:56 Uhr
Lieber alleine springen: So ist zwar weniger Action auf dem Trampolin, dafür verletzen sich Kinder aber weniger.
Lieber alleine springen: So ist zwar weniger Action auf dem Trampolin, dafür verletzen sich Kinder aber weniger. Foto: Karolin Krämer

Berlin (dpa/tmn) - Trampoline sind der ideale Ort für Kinder, um überschüssige Energie loszuwerden. Beim Springen kann es aber auch leicht zu Unfällen kommen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Besonders brenzlig wird es, wenn mehr als ein Kind gleichzeitig springt - vor allem wenn sie unterschiedlich alt sind. Durch die unterschiedliche Gewichtsverteilung werden Kleinere dann hochkatapultiert, und können sich verletzen. Typisch sind Prellungen und Verstauchungen am Hand- und Kniegelenk, ebenso Brüche an Armen und Beinen. Auch Gehirnerschütterungen und Verletzungen der Wirbelsäule treten immer wieder auf.

Um Zungenbisse zu vermeiden, sollten Kinder außerdem beim Springen nichts essen. Nach etwa fünf Minuten ist eine Pause gut. Denn Ermüdung führt zu unsicheren Sprüngen.

Bei Outdoor-Trampolinen sollten Eltern nach dem Winter außerdem kontrollieren, ob alle Sprungfäden noch intakt und nicht angerostet sind. Auch die Fangnetze dürfen keine Risse oder Schäden haben.

© dpa-infocom, dpa:210504-99-465127/2

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