Unter Lupe genommen
Schwarzteemischungen bestehen Schadstofftest

Die Stiftung Warentest hat 30 Schwarzteesorten auf Schadstoffe untersucht. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Gefährliche Substanzen wurden nicht entdeckt. Unter den Testbesten ist auch ein Discounter.

Mittwoch, 28.08.2019, 11:41 Uhr aktualisiert: 28.08.2019, 11:46 Uhr
Unter Lupe genommen: Schwarzteemischungen bestehen Schadstofftest
Foto: Christin Klose

Berlin (dpa/tmn) - Schwarztee-Trinker können sich entspannt zurücklehnen und ihre Tasse Tee genießen: Alle 30 von der Stiftung Warentest untersuchten Schwarzteemischungen haben den Schadstofftest bestanden, berichtet die Zeitschrift «Test» (Ausgabe 9/2019), 28 sogar mit der Note «gut».

Knapp vorn lag der lose Biotee von Teekampagne (3 Euro/100 g), gleich dahinter Aldi Süd (86 Cent/100 g). Die Warentester bewerteten jedoch nicht den Geschmack, sondern gingen möglichen Schadstoffen auf den Grund. Ergebnis: Lediglich Anthrachinon, das beim Verbrennen von Kohle beim Trocknen der Teeblätter entsteht, wurde gefunden. Allerdings in zulässiger Dosis.

Mineralölbestandteile und Pflanzengifte kamen gar nicht vor. Letztere könnten über Wildkräuter, die zwischen Teesträuchern wachsen, in den Teebeutel gelangen. Das war beim Test vor fünf Jahren der Fall. Da erreichten nur 5 von 27 Schwarztees ein gutes Schadstoffurteil.

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