Digitales
IT-Sicherheit - worauf kommt es bei der Passwortverwaltung an?

Mit zunehmender Digitalisierung gewinnt das Thema IT-Sicherheit noch mehr an Bedeutung. Häufig sind bei der Vergabe und Verwaltung von Passwörtern jedoch gravierende Sicherheitsmängel zu beobachten. Sichere Kennwörter stellen allerdings die Basis für eine sichere Online-Nutzung dar.

Dienstag, 31.12.2019, 10:03 Uhr aktualisiert: 31.12.2019, 10:05 Uhr

Datensicherheit im Unternehmen erhöhen

Meist werden Passwörter für die Benutzung von E-Mail-Diensten, sozialen Medien oder beim Online-Banking genutzt. In Unternehmen sind Kennwörter im Zusammenhang mit den meisten Anwendungen im Tagesgeschäft üblich. Unabhängig davon, ob der Sicherheitscode im beruflichen oder privaten Bereich verwendet wird, sollte dieser sorgfältig ausgewählt und regelmäßig geändert werden. Von IT-Experten wird empfohlen, niemals dasselbe Passwort für mehrere Web-Dienste zu verwenden. Vor allem einfach strukturierte Kennwörter stellen ein großes Sicherheitsrisiko dar, da die meisten Zahlen- und Buchstabenkombinationen von Cyberkriminellen leicht entschlüsselt werden können. Es ist deshalb sinnvoll, sichere Passwörter für E-Mail-Accounts und soziale Netzwerke festzulegen und diese Daten nicht an andere Personen weiterzugeben. Dies gilt insbesondere am Arbeitsplatz, wo darauf geachtet werden sollte, dass nur berechtigte Mitarbeiter Zugang zu vertraulichen Daten haben. Häufig wird versucht, die Sicherheit im Umgang mit Daten und Online-Informationen mittels isometrischer Log-in-Verfahren oder Gesichtserkennung zu erhöhen. Diese Verfahren sind allerdings in Verbindung mit älteren Geräten nicht besonders sicher. Bei beiden Methoden wird davon ausgegangen, dass sich diese per Fälschung überlisten lassen. Vor allem in mittelständischen Unternehmen sind oft Mängel im Bereich der IT-Sicherheit zu beobachten. Die Ursachen liegen meist in einer unzureichenden IT-Struktur, die nicht den Anforderungen entspricht und in manchen Bereichen unzureichend ist. Um die Datensicherheit zu erhöhen, empfehlen IT-Fachleute wie dieser IT Dienstleister Hamburg , eine speziell auf den Unternehmensbedarf zugeschnittene Systemadministration zu verwenden. Bei IT-Systemen sollte besonders auf Effizienz und Zuverlässigkeit geachtet werden. Serversysteme müssen ausfallsicher sein, um den notwendigen Sicherheitsstandard zu gewährleisten. Mit mehreren Backups am Tag wird sichergestellt, dass immer die aktuellsten Daten verfügbar sind. Da auch bei Cloud-Anwendungen eine Anmeldung mit Nutzername und Passwort erforderlich ist, sollte den Mitarbeitern im Unternehmen der sichere Umgang mit Passwörtern erklärt werden. Das Post-It am Bildschirm oder die Notiz in der Schublade stellen einen gravierenden Sicherheitsmangel dar.

Welchen Zweck erfüllt die betriebliche Passwortrichtlinie?

Eventuell ist die Verwendung einer speziellen Kennwortverwaltung sinnvoll. Beim sogenannten Passwort-Manager handelt es sich um ein Computerprogramm, das in der Lage ist, Geheimzahlen und Kennwörter verschlüsselt zu speichern und zu verwalten. Darüber hinaus gibt es weitere Methoden, um die Sicherheit von Passwörtern zu gewährleisten. Es ist davon auszugehen, dass längere und komplizierte Passwörter seltener geknackt werden. Während offizielle Empfehlungen eine Passwortlänge von zehn Zeichen vorsehen, empfehlen Profis wesentlich längere Wortkombinationen, die neben Zahlen und Ziffern auch Sonderzeichen enthalten sollten. Um Daten und Informationen zu schützen, sollte jedes Unternehmen über eine Passwortrichtlinie verfügen. Gleichzeitig dürfen Anmeldedaten nur für eine bestimmte Anwendung gelten und keinesfalls für andere Projekte wiederverwendet werden. Die betriebliche Passwortrichtlinie dient nicht vorrangig dem Festlegen von Passwörtern , sondern der Verbesserung der IT-Sicherheit und des Datenschutzes. In diesem Zusammenhang sind die Übermittlung und Speicherung von Kennwörtern von großer Bedeutung. Mit der Schaffung einer dienstlichen Passwortrichtlinie kann der Datenschutz im Unternehmen verbessert werden. Da auch vermeintlich seriöse E-Mails ein Sicherheitsrisiko darstellen können, sollte jede eingehende elektronische Nachricht vor der Beantwortung auf mögliche Sicherheitsmängel geprüft werden.

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