«SimpleRockets 2»
Von Null auf Raketenbaumeister

Der Aufbruch ins All: Mit «SimpleRockets 2» von Jundroo wird er Realität. Aber vorher muss gebastelt werden. Smartphone-Spieler leiten hier ein Raumfahrtprogramm.

Freitag, 20.12.2019, 04:31 Uhr aktualisiert: 20.12.2019, 05:01 Uhr
Sie fliegt, und fliegt und fliegt - und kommt vielleicht im All an. Bei jedem Raketenstart sind Konstrukteure zwischen Hoffnung und Bangen gefangen.
Sie fliegt, und fliegt und fliegt - und kommt vielleicht im All an. Bei jedem Raketenstart sind Konstrukteure zwischen Hoffnung und Bangen gefangen. Foto: Jundroo

Berlin (dpa/tmn) - 2011 wurde die humorvolle Simulation «Kerbal Space Programm» ein Überraschungserfolg. Spieler wurden zu den Herren ihres eigenen Weltraumprogramms, entwarfen und testeten Raketen, scheiterten häufig, bis sie erfolgreich ins Weltall vordringen konnten.

«SimpleRockets 2» greift dieses Prinzip auf und bringt es auf Android und iOS. Während der erste Teil noch zweidimensional war, fliegen neue Raketen in 3D durch den Weltraum – wenn sie es bis dahin schaffen.

Wer falsch zusammenbaut, baut ein Feuerwerk

Zunächst heißt es Basteln. Aus vielen verschiedenen Modulen, Antrieben und weiterem Zeug können Spieler ihre Raketen bauen, nur um festzustellen, dass sie nicht weit kommen. Oft sind sie zu schwer, der Antrieb zu schwach oder sie haben schreckliche Flugeigenschaften.

Es braucht also eine verbesserte Konstruktion. Dabei lernen Spieler nebenher allerlei über physikalische Gesetze und Ballistik. Das macht überraschend viel Spaß und das Glücksgefühl ist riesig, wenn es die erste Konstruktion von der Startrampe bis in den Weltraum schafft.

Damit ist die Motivation aber noch nicht aufgebraucht, denn vielleicht schafft es ja auch eine noch größere Rakete ins All? Für 5,49 Euro werden Hobby-Ingenieure mit Android- und iOS-Smartphones einige Stunden Spaß mit «SimpleRockets 2» haben.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7143860?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F1114685%2F6593188%2F
Nachrichten-Ticker