Laut Medienbericht
Armband von Amazon soll Gefühle erkennen können

Der Handelsriese Amazon soll Berichten zufolge an einem sprachgesteuerten Armband arbeiten. Der Clou: Das Armband soll erkennen können, welche Laune sein Besitzer hat.

Freitag, 24.05.2019, 14:38 Uhr aktualisiert: 24.05.2019, 14:42 Uhr
Amazon soll an einem Armband arbeiten, das die Emotionen des Trägers erkennen kann. Mit an Bord: Die Sprachsteuerung «Alexa».
Amazon soll an einem Armband arbeiten, das die Emotionen des Trägers erkennen kann. Mit an Bord: Die Sprachsteuerung «Alexa». Foto: Richard Drew

Seattle (dpa) - Amazon entwickelt laut einem Medienbericht einArmband mit seiner Assistenzsoftware Alexa, das Emotionen von Nutzernerkennen und auf sie eingehen kann. Während noch unklar sei, ob dasGerät tatsächlich auf den Markt kommen solle, habe der Online-Händlernoch zuletzt daran gearbeitet.

Dies schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf Dokumente und Beteiligte. Demnach sei die Idee, aus der Stimme den Gemütszustand von Nutzern herauszuhören.

Ein bereits vergangenes Jahr veröffentlichtes Amazon-Patent beschriebzum Beispiel eine Situation, in der eine Frau Alexa sagt, sie seihungrig und und dabei hustet und schnieft. Die Software schließtdaraus, dass die Nutzerin erkältet sei und schlägt ihr ein Rezept fürHühnersuppe vor.

Zuvor hatte es bereits Berichte über Amazon-Ohrhörer mit Alexa anBord gegeben. Der Handelskonzern hatte die Sprachassistentin inseinen vernetzten Echo-Lautsprechern in viele Haushalte gebracht.Aber Apples Konkurrenz-Software Siri und der Google Assistantbegleiten die Nutzer auch auf Smartphones durch den Tag, währendAlexa zuhause zurückbleibt. Sein eigenes Smartphone Fire Phone hatteAmazon 2015 eingestampft, nachdem die erste Generation gefloppt war.Das neue Armband solle mit einer Smartphone-App zusammenarbeiten,schrieb Bloomberg.

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