Unfallgefahr
Bremsentest bei E-Tretrollern im Winter wichtig

Wer sich auch im Winter auf einen Elektro-Tretroller schwingen will, beachtet besser ein paar Tipps. In einigen Fällen verzichtet man lieber auf die Fahrt.

Mittwoch, 08.01.2020, 11:18 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 11:22 Uhr
Sind die Wege im Winter rutschig, lassen E-Scooter-Fahrer ihr Gefährt besser stehen.
Sind die Wege im Winter rutschig, lassen E-Scooter-Fahrer ihr Gefährt besser stehen. Foto: Christoph Soeder

Bonn (dpa/tmn) - Bei trockenem und sonnigem Wetter bieten sich E-Tretroller auch im Winter für Kurzstrecken an. Für sicheren Stand sollten Fahrer aber festes Schuhwerk mit rutschfester Sohle tragen.

Das rät der Deutsche Verkehrssicherheitsrat ins seinem «DVR Report» (Ausgabe 4/2019). Handschuhe sorgen dafür, dass die Finger bei Kälte die Hebel sicher bedienen können.

Helle Klamotten und idealerweise eine Schutzweste sorgen für bessere Sichtbarkeit. Auch einen Fahrradhelm setzen E-Scooter-Fahrer besser freiwillig auf. Bevor es losgeht, checken sie die Funktion der Lichtanlage und der Bremsen. Letztere könnten bei Nässe und Kälte einfrieren und blockieren.

Wenn die Wege im Winter mit nassem Laub oder Schnee bedeckt sind, lässt man den E-Tretroller besser stehen. Dann lieber zu Fuß zu gehen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Denn das Sturzrisiko steigt, vor allem in Kurven und beim Bremsen. Besonders rutschig wird es für Gefährte mit kleinem Reifendurchmesser auf raureifem Kopfsteinpflaster und unebenen nassen Straßen.

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