Tavascan-Premiere auf der IAA
Seat-Tochter Cupra zeigt Studie von elektrischem SUV

Voll elektrisch und 306 PS stark ist der Tavascan der Seat-Tochter Cupra. Ob das SUV-Coupé in Serie gehen wird, ist aber noch offen. Ein ähnliches Cupra-Modell hat dagegen eine Serienzusage.

Mittwoch, 04.09.2019, 10:32 Uhr aktualisiert: 04.09.2019, 10:36 Uhr
Der Cupra Tavascan wird von zwei Elektromotoren angetrieben und leistet 306 PS - noch ist das SUV-Coupé aber nur eine Studie.
Der Cupra Tavascan wird von zwei Elektromotoren angetrieben und leistet 306 PS - noch ist das SUV-Coupé aber nur eine Studie. Foto: Cupra

Mörfelden (dpa/tmn) - Die sportliche Seat-Tochter Cupra zeigt ein SUV-Coupé der gehobenen Mittelklasse mit Elektroantrieb. Den Tavascan Concept haben die Spanier für die Messe IAA in Frankfurt am Main angekündigt, die am 12. September beginnt.

Damit spinnt Cupra einen Faden weiter, den die Marke im Frühjahr auf dem Genfer Salon aufgenommen hat - und zwar in jeder Hinsicht. Denn der Tavascan ist nicht nur die stilistische, etwas schnittigere Weiterentwicklung des damals gezeigten Formentors. Auch technisch macht der Wagen den nächsten Schritt: Während der Formentor ein Plug-In-Hybrid ist, fährt der Tavascan rein elektrisch.

Angetrieben von je einem Motor pro Achse kommt er dem Hersteller zufolge auf 225 kW/306 PS und beschleunigt in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Zur Höchstgeschwindigkeit macht Seat noch keine Angaben. Im Wagenboden steckt eine Batterie, die eine Kapazität von 77 kWh hat und Strom für bis zu 450 Kilometer liefern soll. In einem Punkt ist der Formentor dem neuen Tavascan allerdings voraus: Er hat für 2020 eine Serienzusage. Zu den Aussichten für den Tavascan gibt es noch keine offiziellen Aussagen.

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