Erhöhtes Unfallrisiko
Auf der Autobahnbaustelle lieber nicht überholen

Baustellen sind für alle Autobahnfahrer äußerst ärgerlich, denn sie verlängern die Reisezeit. Doch von dem Ärger sollte man sich auf keinen Fall verleiten lassen, unvorsichtig zu werden.

Donnerstag, 18.07.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 18.07.2019, 15:06 Uhr
Konzentriert bleiben und Tempolimits beachten: Baustellen auf der Autobahn erhöhen das Unfallrisiko.
Konzentriert bleiben und Tempolimits beachten: Baustellen auf der Autobahn erhöhen das Unfallrisiko. Foto: DEKRA

Stuttgart (dpa/tmn) - Baustellen auf der Autobahn erhöhen das Unfallrisiko. Hier bleiben Autofahrer am besten versetzt voneinander und verzichten aufs Überholen, wenn der Verkehr auf allen Streifen mit ähnlicher Geschwindigkeit rollt, rät die Dekra.

Der rechte Fahrstreifen eignet sich besser für alle, die sich unsicher fühlen, so die Prüforganisation. Grundsätzlich gehen Autofahrer vor Baustellen besser frühzeitig vom Gas und fädeln sich bei Engstellen mit Reißverschlussverfahren am Ende des Fahrstreifens ein. Wer das zu früh macht, bremst die übrigen Spuren ein.

Autofahrer sollten die tatsächliche Breite ihres Fahrzeugs kennen. Für die linken Streifen gibt es oft Breitenbegrenzungen - meist zwischen 2,00 und 2,20 Meter. So gilt, im Zweifel nachzumessen, und zwar inklusive der Rückspiegel. Denn bei der Breitenangabe im Fahrzeugschein sind diese nicht eingerechnet.

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