Alkohol und Fahrrad
Wie gefährlich ist Fahrradfahren nach Alkoholtrinken?

Viele lassen den Wagen gerne stehen, wenn sie zu einer feuchtfröhlichen Party fahren und nehmen stattdessen lieber das Fahrrad. Ist das empfehlenswert?

Donnerstag, 13.06.2019, 11:22 Uhr aktualisiert: 13.06.2019, 11:26 Uhr
Alkohol und Fahrrad: Wer sein Rad liebt, der schiebt.
Alkohol und Fahrrad: Wer sein Rad liebt, der schiebt. Foto: Maurizio Gambarini

Essen (dpa/tmn) - Nach Feierabend noch eine Weinschorle am Hafen genießen und dann auf dem Rad ab nach Hause. Nicht unbedingt die beste Idee, warnt der Tüv Nord.

Radfahren ab 1,6 Promille ist sogar verboten. Wer unsicher fährt oder einen Unfall verursacht, macht sich auch schon ab 0,3 Promille strafbar. Bereits dann können eine Geldstrafe, mehrere Punkte in Flensburg oder der «Idiotentest» drohen.

Denn ab 0,3 Promille lassen Sehvermögen, Konzentration und Reaktionsfähigkeit nach. Bei 0,8 Promille engt sich das Sichtfeld bereits um ein Viertel ein. Das Urteilsvermögen wird schlechter, die eigene Fahrleistung häufig falsch eingeschätzt und Verkehrszeichen werden weniger beachtet.

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