Kulturpolitik
Vier Millionen Euro jährlich für «Neue Künste» im Ruhrgebiet

Essen (dpa/lnw) - Virtual Reality, Akrobatik, Breakdance oder Techno-Sounds: «Neue Künste» im Ruhrgebiet will die Landesregierung NRW ab 2022 mit jährlich vier Millionen Euro fördern. «Ziel ist die Etablierung eines Ökosystems neuer, internationaler Künste», teilte das nordrhein-westfälische Kulturministerium am Montag in Düsseldorf mit. Das Förderprogramm gehört zur Initiative «Ruhr-Konferenz» der Landesregierung und firmiert unter der Überschrift «Metropole der Künste Ruhr».

Montag, 19.04.2021, 16:30 Uhr aktualisiert: 19.04.2021, 16:40 Uhr
Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos), Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos), Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Rolf Vennenbernd

Das Förderfeld «Neue Künste Ruhr» ist auf vier Programmlinien aufgeteilt. Neben digitalen Künsten sind dies die sogenannten Urban Arts wie etwa Breakdance oder Poetry Slam, zeitgenössischer Zirkus sowie die Clubszene der elektronischen Musik, die Lichtkunst, Sound-Art und zeitgenössischen Tanz kombiniere.

Es gehe darum, zukunftsweisende Kunstformen fest im Ruhrgebiet zu verankern, erklärte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) laut der Mitteilung. «Mit hervorragenden Arbeits- und Lebensbedingungen wollen wir Künstlerinnen und Künstler an die Region binden und sie einladen, die Metropole der Künste Ruhr zu ihrem Projekt zu machen.»

Geplant sind auch neue Ausbildungs- und Produktionszentren etwa im Bereich Artistik oder Urban Arts sowie große Veranstaltungen wie das digitale Kunstfestival «The New Now». Es ist vom 27. August bis zum 3. Oktober auf Zeche Zollverein geplant. Künstlerinnen und Künstler sollen dabei digitale Kunstwerke zu Themen unserer Zeit erarbeiten.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-266437/2

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