Transport
Duisburger Hafen kommt bislang gut durch die Corona-Krise

Duisburg (dpa/lnw) - Der Duisburger Hafen ist bislang gut durch die Corona-Krise gekommen. Trotz der Lockdowns lag der Umsatz der Duisport-Gruppe im Pandemiejahr 2020 mit 292 Millionen Euro auf Vorjahresniveau, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Jahresüberschuss der Hafengesellschaft stieg sogar um 6,9 Prozent auf 14,2 Millionen Euro. Noch vor einem Jahr hatte der Hafen ein dickes Minus durch die Corona-Krise befürchtet.

Donnerstag, 08.04.2021, 13:48 Uhr aktualisiert: 08.04.2021, 14:02 Uhr
Schiffe werden im Containerhafen beladen.
Schiffe werden im Containerhafen beladen. Foto: Bernd Thissen

Hinter den stabilen Umsatzzahlen des nach eigenen Angaben größten Binnenhafens der Welt verbergen sich allerdings deutliche Umbrüche in einigen Bereichen. So ging der Gesamtumschlag - einschließlich der privaten Werkshäfen - innerhalb eines Jahres von rund 124 Millionen auf 110 Millionen Tonnen zurück. Ursache dafür waren die durch den Strukturwandel an Rhein und Ruhr und die Energiewende bedingten Rückgänge beim Umschlag von Kohle und Stahl.

Dagegen wuchs der Containerumschlag um 5 Prozent auf 4,2 Millionen Standardcontainer-Einheiten (TEU). Auch im ersten Quartal 2021 hielt der positive Trend in diesem Bereich mit einem Plus von 7 Prozent an.

Der Warenverkehr mit China auf der Schiene wuchs im vergangenen Jahr sogar um rund 70 Prozent. Während 2019 wöchentlich zwischen Duisburg und verschiedenen Zielen in China im Durchschnitt 35 bis 40 Züge verkehrten, seien es seit dem zweiten Quartal 2020 bis zu 60 Züge in der Woche, hieß es in Duisburg.

© dpa-infocom, dpa:210408-99-127469/2

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