Kriminalität
Raubzug durch mehrere Bundesländer: Viereinhalb Jahre Haft

Detmold (dpa) - Nach Raubzügen durch mehrere Bundesländer hat das Landgericht Detmold am Dienstag einen 32-jährigen Mann zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Er war von Ende 2019 bis Mitte 2020 vorwiegend in Nordhessen und im Main-Raum in Elektronik-Märkte und Telefonshops eingebrochen. Dort stahl er teure Handys und Smartphones. Als Einbruchswerkzeug hatte sich der Angeklagte jeweils vor Ort aus Betonständern von Bauzäunen mit Seilen eine Art Rammbock gebaut, mit dem er Schaufenster und Eingangstüren zertrümmerte.

Dienstag, 02.02.2021, 16:54 Uhr aktualisiert: 02.02.2021, 17:00 Uhr
Der Eingang des Landgerichts.
Der Eingang des Landgerichts. Foto: Friso Gentsch

Tatorte waren auch in Bayern und Baden-Württemberg. Der Wert der Beute beläuft sich den Angaben vor Gericht zufolge auf annähernd 150 000 Euro, der Sachschaden nochmals auf etwa 70 000 Euro. Im Juni 2020 war der Rumäne nach einem Einbruch in Detmold in Nordrhein-Westfalen von der Polizei gefasst worden.

Die Beute schickte der 32-Jährige nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft mit Kurierdiensten nach Rumänien. Sein Wohnsitz war in Bukarest. Das Amtsgericht hatte ihn im Sommer 2020 bereits wegen sechs ähnlicher Delikte verurteilt. Auf die Spur zu den 18 Einbrüchen war die Polizei durch DNA-Spuren an den Tatorten gekommen.

© dpa-infocom, dpa:210201-99-258972/3

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