Wirtschaft
Thyssenkrupp-Krise: Landtag soll über Maßnahmen diskutieren

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Landtag soll in der kommenden Plenarwoche über die Krise bei Thyssenkrupp und mögliche staatliche Maßnahmen diskutieren. Die SPD-Fraktion will am Montag nach Angaben eines Sprechers eine Aktuelle Stunde dazu beantragen.

Sonntag, 22.11.2020, 14:30 Uhr aktualisiert: 22.11.2020, 14:42 Uhr
Das Firmenlogo von Thyssen Krupp ist zu sehen.
Das Firmenlogo von Thyssen Krupp ist zu sehen. Foto: Marcel Kusch

Unter dem Titel «Corona-Krise gefährdet die Zukunft einer modernen Stahlindustrie an Rhein und Ruhr - den Ausverkauf der Stahlsparte von ThyssenKrupp verhindern» solle diskutiert werden, «welche akuten Maßnahmen und Schritte in den kommenden Wochen und Monaten die Landesregierung anstoßen sollte, um auf die sich zuspitzende Lage in der nordrhein-westfälischen Stahlindustrie zu reagieren».

Deutschlands führender Stahlhersteller hatte an Freitag angekündigt, statt der bisher geplanten 6000 Stellen insgesamt 11 000 abzubauen. Das ist mehr als jeder zehnte Arbeitsplatz im Unternehmen. Der Stellenabbau wird vor allem die deutschen Standorte treffen, wo 7000 Jobs zur Disposition stehen oder bereits gestrichen wurden.

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