Regierung
NRW-Polizei führt Langzeit-Arbeitskonten ein

Düsseldorf (dpa/lnw) - Bei der nordrhein-westfälischen Polizei werden Langzeit-Arbeitskonten eingeführt. «Wir müssen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern attraktive Lösungen für eine bessere Work-Life-Balance bieten», begründete NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Freitag den Schritt. Polizisten können so künftig bis zu einem Jahr Arbeitszeit ansparen, um diese anschließend für eine kürzere Wochenarbeitszeit oder eine Freistellung von bis zu einem halben Jahr einzusetzen.

Freitag, 07.08.2020, 11:16 Uhr aktualisiert: 07.08.2020, 11:22 Uhr
In Polizei-Westen gekleidete Polizisten.
In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein

Die Langzeitarbeitskonten sollen bereits bestehende Gleitzeitkonten und andere Konten zur Zeiterfassung ergänzen. Ab dem 60. Lebensjahr kann der Zeitausgleich nur genommen werden, wenn der Mitarbeiter weiterhin mindestens 50 Prozent arbeitet.

Ausgenommen sind Kommissaranwärter während der Ausbildung. Die flexiblere Arbeitszeit müsse zudem mit dem Vorgesetzten abgestimmt und mit den Aufgaben vereinbar sein. Die Einführung von Langzeitarbeitskonten im Öffentlichen Dienst war bereits im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Landesregierung vereinbart worden.

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