Unfälle
Kühlflüssigkeit-Spur führt nach Unfallflucht zu 33-Jährigem

Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Ausgelaufene Kühlflüssigkeit hat der Polizei die Verfolgung nach einer Unfallflucht sehr leicht gemacht: Nach dem Zusammenstoß mit zwei parkenden Autos fuhr mutmaßlich ein 33-Jähriger in Gelsenkirchen am Dienstagabend einfach weiter, doch die Kühlflüssigkeit-Spur führte die von Zeugen alarmierten Beamten direkt zu ihm. Er hatte das Auto stehen lassen und saß auf einem Stein. Der Mann sei betrunken gewesen und es bestehe der Verdacht, dass er unter Drogen stand, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Mittwoch, 05.08.2020, 13:29 Uhr aktualisiert: 05.08.2020, 13:43 Uhr
Der LED- Schriftzug «Unfall» spiegelt auf dem nassen Dach eines Polizestreifenwagens.
Der LED- Schriftzug «Unfall» spiegelt auf dem nassen Dach eines Polizestreifenwagens. Foto: Stefan Puchner

Er habe ausgesagt, für seinen auf dem Rücksitz schlafenden, betrunkenen Freundes (42) gefahren zu sein. Ein Alkoholtest ergab aber, dass auch er getrunken hatte. Auf einer Wache wurde eine Blutprobe entnommen. Der 33-Jährige muss sich wegen Unfallflucht, Fahrens unter dem Einfluss berauschender Substanzen uns Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten - einen Führerschein konnte er nicht vorweisen.

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