Agrar
Bayer schließt Verkauf der Tiermedizin-Sparte an Elanco ab

Leverkusen (dpa) - Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat den Verkauf der Tiermedizin an das US-Unternehmen Elanco abgeschlossen. Zum Vollzug der Transaktion erhielt Bayer laut einer Mitteilung vom Montag 5,17 Milliarden US-Dollar (4,39 Mrd Euro) vor Steuern in bar sowie 72,9 Millionen Stammaktien von Elanco. Die damit einhergehende Beteiligung in Höhe von 15,5 Prozent an Elanco soll später verkauft werden, unterliegt aber zunächst bestimmten Haltefristen bis Mitte 2021. Eine strikte Haltefrist gilt dabei für die ersten 90 Tage.

Montag, 03.08.2020, 15:41 Uhr aktualisiert: 03.08.2020, 15:52 Uhr
Das Bayer Kreuz, Logo des Unternehmens Bayer.
Das Bayer Kreuz, Logo des Unternehmens Bayer. Foto: Oliver Berg

Der Dax-Konzern hatte sich vor einem Jahr mit Elanco auf den Verkauf der Arzneimittelsparte für Haus- und Nutztiere geeinigt. Bayer kann das Geld angesichts der angestrebten, teuren Einigung im US-Glyphosatstreit gut gebrauchen.

Da der Konzern das Geld dafür wohl im zweiten Quartal beiseite gelegt haben dürfte, dürfte im Zeitraum April bis Ende Juni unter dem Strich laut Analystenschätzungen ein Verlust von fast acht Milliarden Euro angefallen sein. Bayer wird die Zahlen für das zweite Quartal an diesem Dienstag (4. August) vorlegen.

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