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Stamp fordert mehr Hilfe für Athen in Flüchtlingskrise

Düsseldorf (dpa/lnw) - NRW-Integrationsminister Joachim Stamp fordert mehr Hilfen für Athen bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise auf den griechischen Inseln. «Wir könnten mit mehr Personal auch aus Deutschland zu schnelleren Asylverfahren beitragen», sagte der FDP-Politiker der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag). Bei Verwaltung und Logistik in den Flüchtlingslagern sei ebenfalls mehr Unterstützung nötig. Deutschland könne dazu beitragen, Unterkünfte, Wasserversorgung und allgemeine Hygiene in den völlig überfüllten Einrichtungen zu verbessern. Das EU-Türkei-Abkommen zur Rückführung illegal auf den griechischen Inseln gestrandeter Einreisender müsse reformiert werden.

Samstag, 01.08.2020, 17:34 Uhr aktualisiert: 01.08.2020, 17:42 Uhr
Joachim Stamp (FDP) spricht während einer Pressekonferenz.
Joachim Stamp (FDP) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Federico Gambarini

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und sein Stellvertreter Stamp brechen am Sonntag zu einer dreitägigen Reise nach Griechenland auf, die sie auch auf die Insel Lesbos führt. Athen hat seit Jahresbeginn mehr als 14 000 Migranten von der Insel aufs Festland gebracht, um das restlos überfüllte Flüchtlingslager in Moria zu entlasten.

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