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Tönnies verlagert Rinderzerlegung nach Niedersachsen

Rheda-Wiedenbrück/Badbergen (dpa/lnw) - Deutschlands größter Schlachtkonzern Tönnies verlagert einen Teil der Zerlegung von geschlachteten Rindern von der Konzernzentrale in Rheda-Wiedenbrück nach Badbergen in Niedersachsen. Dieser Schritt sei aber bereits länger geplant und habe nichts mit der aktuellen Corona-Lage im Kreis Gütersloh zu tun, sagte ein Konzern-Sprecher am Donnerstag. Tönnies hatte am gleichen Tag nach einer vierwöchigen Zwangspause wieder mit der Schlachtung von Schweinen begonnen. Für die Zerlegung der Schweine in Rheda-Wiedenbrück haben die Behörden aber noch kein grünes Licht gegeben.

Donnerstag, 16.07.2020, 15:03 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 15:12 Uhr
Ein LKW mit der Aufschrift «Tönnies Rind» bei der Ausfahrt vom Werksgelände in Rheda-Wiedenbrück.
Ein LKW mit der Aufschrift «Tönnies Rind» bei der Ausfahrt vom Werksgelände in Rheda-Wiedenbrück. Foto: Guido Kirchner

«Wir haben in den vergangenen Jahren 85 Millionen Euro in Badbergen investiert. Ziel war es lange vor Corona, dass vier unserer Schlachthöfe, darunter Wilhelmshaven, die Rinder in Badbergen in Niedersachsen zerlegen lassen», sagte Sprecher André Vielstädt der Deutschen Presse-Agentur.

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