Fernsehen
NRW will TV-Branche mit weiteren Absicherungen helfen

Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen will seine von der Corona-Pandemie hart getroffene Fernseh-Branche mit weiteren Absicherungen wieder ins Laufen bringen. Die Landesregierung werbe dafür, den von der Bundesregierung angekündigten Ausfallfonds für Kinofilme und High-End-Serien auch auf Fernsehproduktionen auszuweiten, sagte der für Medien zuständige Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, am Montag in Köln. Sollte sich der Bund nicht dafür entscheiden können, werde das Land «selbst Sorge tragen». NRW werde in jedem Fall 10 Millionen Euro mobilisieren.

Montag, 06.07.2020, 12:58 Uhr aktualisiert: 06.07.2020, 13:13 Uhr
Nathanael Liminski, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei.
Nathanael Liminski, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei. Foto: Rolf Vennenbernd

Konkret geht es um Fälle, in denen ein laufender Dreh unterbrochen werden muss, weil es zum Beispiel eine Corona-Infektion am Set gegeben hat. Dieses Risiko ist nach Angaben von Liminski für viele Produzenten noch zu groß. Es fehle ihnen am notwendigen Versicherungsschutz, die Absicherung gegen das Pandemierisiko werde derzeit von keiner Versicherung übernommen. Das stelle die Branche vor große Probleme - obwohl man eigentlich wieder arbeiten könne und auch die Mittel da seien.

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