Fußball
Eberl mit Augenmaß bei Transfers: Schlau agieren

Mönchengladbach (dpa) - Für die kommende Saison in der Champions League wird Borussia Mönchengladbach die Personalplanungen mit Bedacht angehen. «Wir werden jetzt nicht auf den Markt stürmen und groß Spieler einkaufen. Wir müssen genau abwägen. Was muss im Club verbleiben, um die deutlichen Einschnitte durch Corona aufzufangen. Und was können wir sportlich in Sachen Kader unternehmen?», sagte Sportdirektor Max Eberl dem «Kicker». Trotz des sportliche Erfolges wird der Club am Ende des Jahres etwa 40 Millionen weniger zur Verfügung haben, wie Geschäftsführer Stephan Schippers bereits bestätigte.

Montag, 06.07.2020, 10:50 Uhr aktualisiert: 06.07.2020, 11:02 Uhr
Mönchengladbachs Manager Max Eberl fasst sich an das Kinn.
Mönchengladbachs Manager Max Eberl fasst sich an das Kinn. Foto: Stefan Puchner

In Tobias Strobl, Fabian Johnson und Raffael verlassen drei Spieler den Club. «Dadurch sparen wir auch Geld, das wir vielleicht zusammen mit einem Teil der Champions-League-Gelder in den einen oder anderen Transfer stecken können. Aber generell gilt: Wir müssen bei Transfers schlau agieren und kreative Werge finden», sagte Eberl.

Borussias Sportdirektor hatte zuletzt auch eine Art «Cash Fonds» für jeden Club angeregt. «Wir müssen uns vorbereiten für den Fall, dass eine zweite Infektionswelle kommen könnte oder vielleicht auch eine andere Pandemie. Dann sollte gewährleistet sein, dass die Vereine mehr Fett auf den Rippen haben», meinte Eberl. In Mönchengladbach wird das bereits berücksichtigt. «Wir als Verein müssen alle Faktoren einkalkulieren, um die Zukunft des Clubs nicht zu gefährden», sagte Eberl.

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