Prozesse
Bis zu sieben Jahre Haft für Heroinhändler-Quartett

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit Haftstrafen von bis zu sieben Jahren ist am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess gegen vier Heroinhändler zu Ende gegangen. Die höchste Strafe erhielt ein 24 Jahre alter Mann, in dessen Kölner Wohnung 800 Gramm Heroin und 150 000 Euro Bargeld sichergestellt wurden. Insgesamt sollen die Männer rund 1,5 Kilogramm Heroin verschoben haben. Die zwischen 21 und 29 Jahre alten Mitangeklagten erhielten vier Jahre und drei Monate sowie drei Jahre Haft. Nur der jüngste Angeklagte kam mit einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren davon. AZ 5141 Js 221908/19

Dienstag, 09.06.2020, 15:42 Uhr aktualisiert: 09.06.2020, 15:52 Uhr
Blick auf die Außenfassade des Frankfurter Landgerichts.
Blick auf die Außenfassade des Frankfurter Landgerichts. Foto: Fredrik von Erichsen

In dem seit Ende April laufenden Verfahren hatten die Angeklagten Geständnisse abgelegt. Dies wurde im Strafmaß zu ihrem Vorteil angerechnet. Dabei hielt sich die Strafkammer weitgehend an die Anträge der Staatsanwaltschaft. Bis auf die Bewährungsstrafe sind alle Urteile noch nicht rechtskräftig.

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