Fußball
Kohfeldt fordert sein Team: «Haben nur noch Schlüsselwochen»

Bremen (dpa) - Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt hat nach den beiden guten Leistungen in Freiburg (1:0) und gegen Mönchengladbach (0:0) seine Mannschaft vor Zufriedenheit gewarnt. Mit der Partie beim FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) habe der Tabellenvorletzte der Fußball-Bundesliga «sieben Finals» zu spielen. «Keiner darf die Galligkeit verlieren. Keiner darf die Griffigkeit verlieren. Wir haben nur noch Schlüsselwochen vor uns», sagte der Coach des stark abstiegsbedrohten Traditionsvereins am Freitag in einer Online-Pressekonferenz.

Freitag, 29.05.2020, 11:14 Uhr aktualisiert: 29.05.2020, 11:22 Uhr
Werder Bremens Cheftrainer, Florian Kohfeldt.
Werder Bremens Cheftrainer, Florian Kohfeldt. Foto: Robert Michael

Fünf Zähler beträgt derzeit der Rückstand auf den Relegationsplatz 16. Durch die guten Auftritte zuletzt habe seine lange Zeit stark verunsicherte Mannschaft «ein etwas besseres Gefühl» bekommen. «Wir können mit dem Druck umgehen», sagte Kohfeldt. «Und ich bin mir sicher, wenn wir die restlichen vier Wochen in diesem Tunnel bleiben, werden wir über dem stehen, was unangenehm ist.»

Auch personell sieht es für den Bremer Coach wieder besser aus. Im Vergleich zum 0:0 gegen Gladbach steht Kevin Vogt wieder zur Verfügung. «Kevin Vogt wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dabei sein», erklärte Kohfeldt. Den gelb-gesperrten Abwehrspieler Milos Veljkovic wird voraussichtlich Christian Groß ersetzen. Auch Sebastian Langkamp oder Marco Friedl seien Kandidaten, merkte Kohfeldt an.

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