Verkehr
«Car-Freitag»: Polizei kontrolliert Treffen der Tuning-Szene

Dortmund (dpa/lnw) - Der «Car-Freitag» am Karfreitag gilt als Saisonauftakt in der Tuning-Szene. Deshalb hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen am Freitag verstärkt den Verkehr kontrolliert - mit Blick auf diese Szene. «Wir führen in der ganzen Stadt und auf den Autobahnen Kontrollen durch und werden das auch noch in der Nacht fortsetzen», sagte ein Sprecher der Dortmunder Polizei am Nachmittag. Schon zuvor hatte die Polizei in Dortmund angekündigt, Verstöße wie illegale Fahrwerksveränderungen oder Geschwindigkeitsüberschreitungen mit aller Konsequenz zu ahnden.

Freitag, 10.04.2020, 17:03 Uhr aktualisiert: 10.04.2020, 17:12 Uhr
Ein Polizist winkt ein getuntes Auto raus.
Ein Polizist winkt ein getuntes Auto raus. Foto: Caroline Seidel

Auch die Duisburger Polizei kontrollierte verstärkt die technische Ausstattung von Fahrzeugen und die Geschwindigkeit. Erfahrungsgemäß fänden die meisten Szene-Treffen erst am Abend statt, sagte eine Sprecherin. Dann sei ein größerer Kontrolleinsatz geplant. Die Stadt Paderborn hatte schon vorab wieder eine Allgemeinverfügung erlassen, die jegliche Treffen der Tuning-Szene verbietet.

Überwiegend positiv verliefen die Kontrollen in Minden. «Bei uns ist es ruhig», sagte ein Sprecher der Polizei Minden-Lübbecke am Nachmittag. Ihm sei bereits vorher aufgefallen, dass dieses Jahr in den sozialen Medien vergleichsweise wenig zum «Car-Freitag» aufgerufen wurde. «Trotzdem kontrollieren wir natürlich.»

Die Treffen der Raser und Tuner sind in diesem Jahr nicht nur wegen der möglichen Verkehrsverstöße im Fokus. Auch die Einhaltung des Corona-Kontaktverbots werde kontrolliert, teilte die Dortmunder Polizei mit.

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