Gesundheit
Ruhige Nächte an der Autobahn: Verkehr stark zurückgegangen

Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Die Coronavirus-Krise beschert den Anwohnern der viel befahrenen Ruhrgebietsautobahn A40 ungewohnt ruhige Nächte. In der Nacht zum vergangenen Montag seien über die Stadtautobahn stellenweise 80 Prozent weniger Fahrzeuge gerollt als am vergleichbaren Wochenende 2019, teilte Straßen.NRW am Dienstag mit. Auf anderen Autobahnen sehe es ähnlich aus. Am ersten «Corona-Wochenende» habe es in der Nacht von Sonntag auf Montag durchschnittlich 70 Prozent weniger Verkehr auf den Autobahnen gegeben.

Dienstag, 07.04.2020, 16:34 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 16:42 Uhr
Ein einzelnes Auto fährt über eine Autobahn.
Ein einzelnes Auto fährt über eine Autobahn. Foto: Uwe Zucchi

Der Landesbetrieb hat die Daten von fünf automatisierten Zählstellen auf den Autobahnen A1, A2, A3, A40 und A45 ausgewertet. Das Ergebnis: Seit der Verhängung der weitgehenden Kontaktsperren habe sich der Verkehr auf den NRW-Autobahnen von Montag bis Freitag um die Hälfte reduziert. Entsprechend entspannt sei die Staulage. Die Autobahnmeistereien könnten deshalb tagsüber Arbeiten erledigen, die in vielen Fällen sonst nur nachts vorgenommen würden.

Am Gründonnerstag, der im Normalfall im oberen Drittel der staureichsten Tage des Jahres liege, würden üblicherweise keine Tagesbaustellen auf den Reisestrecken eingerichtet. Diese Vorsorgemaßnahme entfalle in diesem Jahr angesichts des drastischen Verkehrsrückgangs. «Reise- und Ausflugsverkehr findet an diesem langen Osterwochenende nicht statt - es dürfte also wieder ruhig werden an den Autobahnen», erwartet Straßen.NRW.

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