Krankheiten
Luftwaffe fliegt vier weitere Italiener aus Bergamo aus

Berlin/Köln (dpa) - Die Luftwaffe hat am Mittwoch vier weitere schwer an Covid-19 erkrankte Italiener zur Behandlung nach Deutschland geflogen. Zwei der für den Flug mit dem Airbus A310 MedEvac vorgesehene Patienten seien nicht transportfähig gewesen, sagte ein Sprecher dere Luftwaffe der Deutschen Presse-Agentur. Ursprünglich sollten sechs Intensiv-Patienten nach Köln gebracht werden. Die Erkrankten wurden zur weiteren Behandlung in katholische Krankenhäuser der Erzbistums Köln gebracht.

Mittwoch, 01.04.2020, 19:50 Uhr aktualisiert: 01.04.2020, 20:02 Uhr
Blick in den Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation der Bundeswehr.
Blick in den Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation der Bundeswehr. Foto: Kevin Schrief

Schnell und unbürokratisch zu helfen, sei ein Akt der Nächstenliebe, sagte der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, laut einer Erklärung. «Wir dürfen diese besonders betroffenen Länder jetzt nicht allein lassen.»

Der Spezial-Airbus ist die fliegende Intensivstation der Bundeswehr und wird eingesetzt, um wegen der dramatischen Notlage in den Krankenhäusern Norditaliens zu helfen. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer erklärte dazu am Mittwoch über Twitter: «ITA braucht weiter unsere Hilfe. Wir stehen fest an der Seite unserer Partner und fliegen für Sie mit unserem A310 MedEvac.»

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