Wirtschaftspolitik
Land verlängert Stipendien für Gründer und bietet Kredite an

Düsseldorf (dpa/lnw) - Damit Gründer und Start-ups durch die Corona-Krise kommen, will die Landesregierung entsprechende Förderstipendien verlängern. Außerdem soll es für betroffene Start-ups weitere Förderprogramme über die NRW.Bank geben, wie aus einer Ankündigung des Wirtschaftsministeriums hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. «So eröffnen wir jungen Unternehmen die Chance, mit innovativen Geschäftsmodellen die Wirtschaft nach der Krise voranzubringen», sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

Mittwoch, 01.04.2020, 09:46 Uhr aktualisiert: 01.04.2020, 09:52 Uhr
Andreas Pinkwart (FDP), Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht während einer Pressekonferenz.
Andreas Pinkwart (FDP), Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Federico Gambarini

Konkret können Gründerstipendien und Transferprogramme für Hochschulabsolventen, die eigentlich zwischen März und Ende Juni ausgelaufen wären, um drei Monate verlängert werden. Mit einem speziellen Start-up-Kredit der NRW.Bank können Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, außerdem ein Darlehen von bis zu 200 000 Euro mit einer Laufzeit von sechs Jahren beantragen. Mehrere Eigenkapitalprogramme der NRW.Bank sollen zudem aufgestockt werden.

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