Notfälle
Fotografieren Fall in Rhein: Rettung «in letzter Sekunde»

Köln (dpa/lnw) - Eine 32 Jahre alte Touristin ist beim Fotografieren an der Uferpromenade in Köln in den Rhein gefallen. Die Frau aus Bayern, die sich an einer Ankerkette an einem Anleger festgeklammert habe, sei am frühen Freitagmorgen mindestens zehn Minuten im kalten Wasser gewesen, sagte eine Sprecherin der Wasserschutzpolizei. Ihr 38 Jahre alter Mann habe die Feuerwehr alarmiert.

Freitag, 14.02.2020, 09:38 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 09:52 Uhr
Ein Rettungsfahrzeug der Feuerwehr fährt mit Blaulicht.
Ein Rettungsfahrzeug der Feuerwehr fährt mit Blaulicht. Foto: Jens Büttner

Mit einem Großaufgebot rückten Wasserschutzpolizei, Streifenwagenbesatzungen und Feuerwehr zum Unglücksort in Höhe der Deutzer Brücke aus. Strömungsretter der Feuerwehr hätten die Touristin schließlich aus dem «eiskalten» Wasser geholt und «in letzter Sekunde» an Land gezogen, sagte ein Sprecher. «Die Person war nahezu kraftlos und konnte sich kaum noch festhalten.»

Ein Rettungswagen brachte die stark unterkühlte Frau in ein Krankenhaus. Nach Daten des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat der Rhein derzeit eine Temperatur zwischen sechs und sieben Grad. Warum die 32-Jährige stürzte, war zunächst unklar.

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