Museen
So viele Besucher wie nie in LWL-Museen

Münster (dpa/lnw) - Mit mehr als 1,9 Millionen Menschen haben die Kultureinrichtungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) 2019 so viele Besucher gehabt wie nie zuvor. Das seien abermals knapp 300 000 mehr als im Vorjahr, teilte der LWL am Donnerstag mit. Publikumsmagneten waren demnach insbesondere die große Turner-Ausstellung im Museum für Kunst und Kultur sowie die Naturkundeschau zum Gehirn, beide waren in Münster. Ein weiterer Grund für das Rekordergebnis sei ein Programm, mit dem Schüler kostenlos zu den Museen fahren können. Sie haben zudem freien Eintritt.

Donnerstag, 02.01.2020, 15:23 Uhr aktualisiert: 02.01.2020, 15:32 Uhr
Ein Besucher geht vor dem Bild „Der Niedergang einer Lawine in Grautönen“ von J.M.W. Turner entlang. Das LWL-Museum für Kunst und Kultur bringt rund 80 seiner Werke nach Münster.
Ein Besucher geht vor dem Bild „Der Niedergang einer Lawine in Grautönen“ von J.M.W. Turner entlang. Das LWL-Museum für Kunst und Kultur bringt rund 80 seiner Werke nach Münster. Foto: Fabian Strauch

Allein die Schau über den britischen Landschaftsmaler William Turner sahen in den erst zwei Monaten 65 000 Menschen. Es ist die erfolgreichste Ausstellung seit der Schau zur Neueröffnung vor fünf Jahren. Einen Besucherrekord von mehr als 510 000 vermeldete das Industriemuseum mit seinen acht Standorten in Westfalen. Besonders viele Gäste kamen zur Zeche Zollern in Dortmund und zur Henrichshütte Hattingen. Auch die beiden Freilichtmuseen in Detmold und Hagen freuten sich über leicht gestiegenen Besucherzuspruch, ebenso das Archäologiemuseum in Herne und das Museum für Klosterkultur im Kloster Dalheim.

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