Wirtschaftspolitik
Bochumer IT-Experten von Physec bekommen NRW-Gründerpreis

Tüftler brauchen in der Startphase oft finanzielle Hilfe. Wenn die Geschäftsideen funktionieren, bringen sie vielfach gut bezahlte Arbeitsplätze. Am Montag wurden NRW-Gründer ausgezeichnet, die auf diesem Weg besonders erfolgreich waren.

Montag, 18.11.2019, 21:05 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 21:12 Uhr
Andreas Pinkwart.
Andreas Pinkwart. Foto: Fabian Strauch

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Bochumer Start-up für IT-Sicherheit, Physec, bekommt den mit 30 000 Euro dotierten Gründerpreis NRW 2019 für besonders innovative Geschäftsideen. Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) lobte Physec am Montagabend bei einem Festakt in Düsseldorf laut Manuskript als «würdigen Sieger» und «tolles Beispiel für das aufstrebende Gründerland». Das 2016 gegründete Unternehmen bietet Lösungen für Datensicherheit im sogenannten Internet der Dinge und beschäftigt mehr als 30 Mitarbeiter.

Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, die zwischen 2014 und 2017 gegründet wurden. Viele von ihnen haben schon eine zweistellige Mitarbeiterzahl. Den zweiten Platz (20 000 Euro) erreichte die CH.Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim, die Destillationsanlagen für Lösungsmittel sowie energiesparende Reinigungsanlagen für die Industrie baut und entwickelt. Platz drei (10 000 Euro) ging an den Fliesenlegerbetrieb StoneTec aus Bocholt, der moderne Virtual-Reality-Technologie für die Projektplanung beim Kunden nutzt.

Beworben hatten sich landesweit 150 Unternehmen - deutlich mehr als im Vorjahr (120). In die Endauswahl kamen zehn Unternehmen - unter anderem mit Medientechnik- und EDV-Angeboten, Verfahrenstechnik, aber auch eine Neugründung für «Erziehungshilfe und Reittherapie». Außerdem fördert das Land ganz junge Gründungen jeweils ein Jahr lang mit 1000 Euro Gründerstipendium im Monat.

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