Umwelt
Quecksilberfund in der Lippe: laut Behörden keine Gefahr

Münster/Dorsten (dpa/lnw) - Bei der am Mittwoch im Rahmen einer polizeilichen Ermittlungsaktion in der Lippe bei Dorsten gefundenen Substanz ist nun klar, dass es sich um Quecksilber handelt. Laut Polizeiangaben konnte das Gift noch am selben Tag aus der Lippe entfernt werden. Eine vom Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) analysierte Wasserprobe hat keine Hinweise auf eine ungewöhnliche Belastung des Lippewassers mit Quecksilber ergeben.

Freitag, 16.08.2019, 16:09 Uhr aktualisiert: 16.08.2019, 16:22 Uhr
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler

Die Einschränkungen für den Gemeingebrauch der Lippe wurden aufgehoben, Kanufahren und Schwimmen sind somit wieder möglich. Das Angelverbot zwischen der Hervester Brücke und der Grenze zum Kreis Wesel bleibt bestehen. Ebenso wird vom Verzehr von in dem Bereich gefangenen Fischen abgeraten. Die Untersuchung der Fische auf Quecksilber ist noch nicht abgeschlossen.

Nach dem Fund von verrosteten Waffenteilen aus dem Zweiten Weltkrieg hatten die Ermittler auch eine zu dem Zeitpunkt unbekannte Substanz in der Lippe bei Dorsten entdeckt. Es bestand schnell ein Giftverdacht durch Quecksilber. Aus diesem Grund wurden das Angelverbot sowie die Sperrung für Kanus und Schwimmer verhängt.

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