Polizei
Verfolgungsjagd: Mit 170 km/h über Autobahn-Seitenstreifen

Köln (dpa/lnw) - Um einer Polizei-Kontrolle zu entgehen, floh ein 57-Jähriger auf der Autobahn 3 mit mehr als 170 Stundenkilometern über den Standstreifen. Laut Angaben der Polizei parkte der Mann nach der Verfolgungsjagd am Dienstag sein Auto in Höhe Rösrath und versuchte, die Flucht zu Fuß fortzusetzen. Die Polizisten stellten den Mann auf einem Radweg neben der Autobahn und stellten fest, dass er ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen war.

Mittwoch, 14.08.2019, 15:58 Uhr aktualisiert: 14.08.2019, 16:12 Uhr
Zu Lichtspuren verwischt sind die Fahrzeuge auf der Autobahn.
Zu Lichtspuren verwischt sind die Fahrzeuge auf der Autobahn. Foto: Frank Rumpenhorst

Der Mann war den Beamten auf der A3 Richtung Siegburg aufgefallen, weil er ohne ersichtlichen Grund durchgängig auf der linken Fahrspur fuhr. Als die Polizisten dem 57-Jährigen signalisierten, ihnen zu folgen, versuchte er zunächst, in einer Baustelle über eine abgetrennte Fahrspur zu fliehen. Da das nicht gelang, wechselte der Mann hinter der Baustelle auf den Standstreifen und setzte darüber seine Flucht fort. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

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