Brände
«In letzter Sekunde »: Acht Bewohner bei Brand gerettet

Köln (dpa/lnw) - Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Kölner Stadtteil Raderthal sind in der Nacht zum Montag acht Bewohner verletzt worden. Die Feuerwehr sprach am Morgen von einer Rettung «quasi in letzter Sekunde». Nach ersten Erkenntnissen war der Brand aus zunächst ungeklärter Ursache im Keller des Hauses ausgebrochen. Die Nachlöscharbeiten werden laut Feuerwehr noch bis zum Vormittag dauern. Die Polizei konnte ihre Brandermittler zunächst nicht in das Haus schicken.

Montag, 22.07.2019, 10:01 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 10:12 Uhr
Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße.
Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Marcel Kusch

Wie die Rettungskräfte mitteilten, wurden Bewohner gegen 3.30 Uhr von Rauchmeldern geweckt und riefen die Feuerwehr. «In den ersten Minuten des Einsatzes konnten acht Menschen, quasi in letzter Sekunde, von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden», hieß es in einer Mitteilung vom Montagmorgen. Da der Treppenraum bereits voller Rauch war, seien einige Bewohner über die Drehleiter in Sicherheit gebracht worden. Zwei habe man mit Fluchthauben durch das Treppenhaus gebracht. Alle kamen mit Rauchvergiftungen in Krankenhäuser. Lebensgefahr bestand nicht.

Das Haus ist nach Angaben der Feuerwehr unbewohnbar. Die Polizei wollte Brandermittler schicken. Wann sie ihre Arbeit aufnehmen können, blieb zunächst unklar, da die Feuerwehr in dem verwinkelten Keller noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt war. Die Rettungskräfte waren mit etwa 50 Mann im Einsatz.

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