Verkehr
Ferien beginnen in NRW mit Staugefahr und schlechtem Wetter

Düsseldorf -

Nordrhein-Westfalen macht sich auf in die Sommerferien. Auf den Straßen und an den Flughäfen kann es deshalb eng werden. Und das Wetter macht auch nicht gerade Freude.

Freitag, 12.07.2019, 05:58 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 09:44 Uhr
Autos stauen sich auf der Autobahn A3 bei Köln in Richtung Oberhausen.
Autos stauen sich auf der Autobahn A3 bei Köln in Richtung Oberhausen. Foto: Rolf Vennenbernd

Zeugnisvergabe und dann ab in die Ferien heißt es heute für 2,5 Millionen Schüler, 200.000 Lehrer und ihre Familien. Für die Straßen in Deutschlands bevölkerungsstärkstem Bundesland prognostiziert Straßen.NRW bereits ab dem Nachmittag viel Verkehr und erhöhte Staugefahr. Auf der A1 zwischen dem Westhofener Kreuz und Dortmund/Unna sowie dem Kreuz Lotte/Osnabrück könne es sogar zu erheblichen Staus kommen. Daneben sind Abschnitte auf den Autobahnen A31, A40, A57 und A61 staugefährdet.

Bundesweit steht laut ADAC «eines der schlimmsten Reisewochenenden» bevor, denn auch die Nord-Niederländer starten in die Ferien. Eine zweite Reisewelle werde unterdessen aus den Bundesländern Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erwartet.

Hinweise für Bahnreisende & Flugpassagiere

Zu allem Überfluss könnte den Menschen in NRW das Wetter den Start in die Sommerferien verhageln. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) soll es am Freitag kräftig gewittern und regnen. Die Höchsttemperaturen liegen demnach zwischen 20 und 24 Grad. Stellenweise kann einer DWD-Meteorologin zufolge sogar Hagel fallen. Ähnlich werde es am Samstag sein. Erst ab Sonntag werde es trockener bei rund 22 Grad in der Spitze und im Wochenverlauf stückweise wärmer.

Wer in den Urlaub fliegt, muss vor allem am Sonntag möglicherweise mehr Zeit einplanen. NRWs größter Flughafen Düsseldorf rechnet nach eigenen Angaben allein am Sonntag mit rund 90.000 Reisenden. Besonders im Fokus stehen hier die Sicherheitskontrollen, an denen es in den Jahren zuvor zu längeren Wartezeiten gekommen war.

Die Gewerkschaft Verdi hatte den hohen Krankenstand bei der dort tätigen Sicherheitsfirma Kötter kritisiert. Die wiederum sieht sich dank Bonusangeboten gut gewappnet. Angestellte, die auf einen freien Tag verzichten und durcharbeiten, erhalten 100 Euro Prämie, wie es vom Unternehmen hieß.

Die Deutsche Bahn nutzt die geringeren Fahrgastzahlen in den Ferien, um ihr Netz zu sanieren und auf den künftigen Rhein-Ruhr-Express (RRX) vorzubereiten. Bereits ab Freitagnacht hält der Fernverkehr nicht mehr am Düsseldorfer Flughafen. Bis Ende August wird der Nah- und Fernverkehr auf der Strecke zwischen Essen, Duisburg und Düsseldorf erheblich eingeschränkt sein.

Fernzüge werden umgeleitet. Für Regionalexpress-Züge sowie Regional- und S-Bahnen gibt es Schienenersatzverkehr und Umleitungen. Die Bahn empfiehlt, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt zu informieren, wie die Züge fahren.

 

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