Brauchtum
Letztes Maiwochenende: Wildpferdefang im Merfelder Bruch

Ein Jahr lang haben sie ihre Ruhe - die Wildpferde im Münsterland bei Dülmen. Doch um die Herde zu schützen, müssen die jungen Hengste eingefangen werden. Tausende schauen sich das Spektakel an.

Samstag, 25.05.2019, 02:44 Uhr aktualisiert: 25.05.2019, 02:52 Uhr
Fänger fangen beim Wilfpferdefang im Merfelder Bruch einen Hengst. Kevin Kurek/Archiv
Fänger fangen beim Wilfpferdefang im Merfelder Bruch einen Hengst. Kevin Kurek/Archiv Foto: Kevin Kurek

Dülmen (dpa/lnw) - Bei Dülmen im Münsterland werden am Samstag (15.00 Uhr) wieder junge Wildpferde eingefangen. Rund 15 000 Besucher beobachten am letzten Wochenende im Mai, wie die jungen Hengste mit ihrer Herde in eine Arena im Naturschutzgebiet Merfelder Bruch einlaufen. Anschließend trennen Fänger den Nachwuchs dann von den älteren Tieren. Dieser Schritt ist notwendig, weil die rund 400 Tiere große freilebende Herde sonst zu groß würde. Auch würden gefährliche Rangkämpfe unter den Hengsten die Tiere gefährden. Die eingefangenen knapp 25 Jungtiere werden anschließend versteigert. Der Besitzer, Rudolf Herzog von Croÿ, finanziert damit Maßnahmen zum Erhalt der Herde.

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