Kriminalität
Gullydeckel-Attacke: Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise

Bad Berleburg (dpa) - Bei ihren Ermittlungen zu einer Attacke mit Gullydeckeln auf einen Regionalzug in der Nähe von Siegen ist die Polizei nach wie vor auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Es gebe noch immer nur spärliche Resonanz, sagte Polizeisprecher Meik Scholz am Dienstag. Am Montag sei die Mordkommission in dem Fall noch einmal personell aufgestockt worden. Außerdem seien Spezialisten des Landeskriminalamts (LKA) für eine erweiterte Spurensuche am Tatort gewesen. Dennoch gebe es zunächst keine neuen Ermittlungsergebnisse.

Dienstag, 16.04.2019, 08:19 Uhr aktualisiert: 16.04.2019, 08:32 Uhr
Ein Zug der Hessischen Landesbahn steht mit zerstörter Frontscheibe in der Werkstatthalle in Siegen.
Ein Zug der Hessischen Landesbahn steht mit zerstörter Frontscheibe in der Werkstatthalle in Siegen. Foto: Markus Klümper

Unbekannte hatten in der Nacht zum Samstag einen Zug der Hessischen Landesbahn in Nordrhein-Westfalen mit von einer Brücke herabhängenden Gullydeckeln attackiert. Mindestens ein Gullydeckel durchschlug die Frontscheibe des Zuges, der zwischen Bad Berleburg und Erndtebrück unterwegs war. Der 49-jährige Lokführer wurde leicht verletzt. Die Behörden sprechen von einem Mordversuch.

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