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Breckerfeld vertagt Entscheidung über Wengeberg-Gipfelkreuz

Breckerfeld (dpa/lnw) - Die Stadt Breckerfeld hat die Entscheidung über die Errichtung eines Gipfelkreuzes auf dem Wengeberg, der höchsten Erhebung des Ruhrgebiets, vertagt. Grund seien die Bedenken von Bewohnern eines angrenzenden Wohngebiets, sagte Tim Eitzert vom Stadtmarketing Breckerfeld am Donnerstag. Mit ihnen wolle Bürgermeister André Dahlhaus (CDU) nun ins Gespräch kommen. Nach Eitzerts Angaben seien unter anderem Sorgen bezüglich des Mülls der erhofften Touristen geäußert worden. Es habe eine Unterschriftenliste gegen die Errichtung gegeben. Der Bürgermeister hoffe, dass das Thema im Sommer wieder auf die Tagesordnung komme.

Donnerstag, 21.03.2019, 18:24 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 18:32 Uhr
Ein Gipfelkreuz steht auf einem Berg.
Ein Gipfelkreuz steht auf einem Berg. Foto: Tobias Hase

Der Wengeberg ist mit 442 Metern die höchste Erhebung im Ruhrgebiet. Dies will sich die 9000-Einwohner-Kommune an der Südostecke des Regionalverbands Ruhrgebiet zunutze machen. Das Kreuz soll die zum Ennepe-Ruhr-Kreis gehörende Stadt bekannter machen und die Zugehörigkeit zum Ruhrgebiet unterstreichen. Ursprünglich hatte der Hauptausschuss des Stadtrats die Errichtung des 3,25 Meter hohen Kreuzes am Donnerstagabend beschließen sollen.

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